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	<title>im Interview auf meinsbh.de: &#187; Unterhaltung</title>
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	<description>Persönlichkeiten aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg</description>
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		<title>Horst Dinges (Rottweil)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 04:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreis Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Horst Dinges wurde 1972 in Heilbronn geboren und wuchs in Hardt, Schramberg, Tennenbronn, Mariazell…auf. 1996 führte er im Studententheater in Leipzig das erste Mal Regie und sein erster Schauspielauftritt fand 2000 im Zimmertheater in Rottweil statt. Horst Dinges übernahm Theaterrollen in Werken von Shakespeare, Brecht, Goethe, Lessing und vielen mehr. Zurzeit lebt der Schauspieler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081212_Horst-Dinges_Rottweil.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-305" style="margin: 5px; border: 0px;" title="081212_Horst Dinges_Rottweil" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081212_Horst-Dinges_Rottweil.jpg" alt="081212_Horst Dinges_Rottweil" width="100" height="95" /></a>Horst Dinges wurde 1972 in Heilbronn geboren und wuchs in Hardt, Schramberg, Tennenbronn, Mariazell…auf. 1996 führte er im Studententheater in Leipzig das erste Mal Regie und sein erster Schauspielauftritt fand 2000 im Zimmertheater in Rottweil statt. Horst Dinges übernahm Theaterrollen in Werken von Shakespeare, Brecht, Goethe, Lessing und vielen mehr. Zurzeit lebt der Schauspieler und Regisseur Horst Dinges in Rottweil.</p>
<p><span id="more-304"></span><br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben Theaterwissenschaft und Kommunikations- &amp; Medienwissenschaft studiert. Wie wurde damals Ihr Interesse am Theaterspiel geweckt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Am Spiel erst sehr viel später als an der Regie. Ich war schon während der Schulzeit an den Vorgängen hinter der Bühne interessiert, weil ich das Aufbauen von Phantasiewelten liebte. Ich kann nicht einmal mehr genau sagen, was letztlich den Ausschlag gab. Ich erinnere mich noch, wie ich in der 7. Klasse in einem Schulstück über die Nibelungensage den Siegfried spielte und mich fürchterlich blamierte. Aber mein Interesse an der Bühne blieb viele Jahre lang sehr groß.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was hat Sie davon überzeugt, den Weg als Schauspieler und Regisseur einzuschlagen?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Eine hervorragende Frage, die ich leider nicht so einfach beantworten kann. Wahrscheinlich lag es daran, dass viele meiner Schulfreunde immer davon sprachen, in ihrem Leben etwas Eigenes machen zu wollen. Aber ich bin heute noch erstaunt, dass ich es wirklich durchgezogen habe.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Nachdem Sie 2003 nach München zogen und von 2006 bis 2008 in Nürnberg lebten, haben Sie sich wieder in unserer Region angesiedelt. Was gefällt Ihnen im Schwarzwald–Baar-Kreis besonders gut?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Die Überschaubarkeit und der kleine Kreis kulturell interessierter Menschen bieten eine Art Nestwärme, die ich genieße. In meinem Beruf komme ich viel in der Gegend herum, gastiere in ganz Baden-Württemberg und freue mich immer, wenn ich in die Heimat zurück komme. Vorort mag ich es, mich in meinem Berufsleben durchbeißen zu müssen. Natürlich kann man das auch andernorts. Aber ich habe eben auch noch einige Kontakte aus meiner Jugend, die sich dann und wann bezahlt machen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Welche Art von Drama lässt Sie auf der Bühne am Besten in eine Rolle schlüpfen?  (Tragödie, Komödie etc. …?)</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Ich selbst liebe alle Rollen, die viel von einem Schauspieler verlangen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um einen Schwank oder eine Tragödie handelt. Außerdem gefallen mir Rollen, die mit Erwartungen in positiver Weise brechen und Zuschauer überraschen. Der tragische Moment in einer Komödie oder der Witz in einer Tragödie ist etwas ganz Eigenes.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Das Medley ‚Man braucht nur Mut und ein paar Lügen’ gehört zu Ihren aktuellen Aufführungen. Was ist das Besondere an einem Medley, dass es die Zuschauer fesselt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Nun, zunächst einmal ist es ein Wort, das anders klingt als Ein-Mann-Theater, das ja nach schwerer Kost riecht. Aber vor allem ist es die Tatsache, Stücke alter Autoren so zu mischen, dass daraus eine ganz neue, witzige Nummer wird, die eben nicht nur banal ist, wie es oft von Comedy-Künstlern angeboten wird. Dabei sind die Zutaten im Grunde dieselben. Im Theater gibt es schon seit den Anfängen nichts wirklich Neues mehr. Die Kunst ist es, das Spiel immer neu auf die Zuschauer abzustimmen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was ist Ihrer Meinung nach bei einer Vorführung wichtig, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht zu verlieren?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Theater ist im Grunde ein Handwerk und braucht die entsprechenden Berufskenntnisse. Im Ablauf sollte eine Handlung dem rasanten Tempo, das wir heute leben entsprechen können und trotzdem verständlich bleiben. Rasche Wechsel und Wendungen in der gedanklichen Ausrichtung des Stücks (sofern der rote Faden sichtbar bleibt) helfen dem Schauspieler, die Zuschauer zu führen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Als Regisseur übernehmen Sie Verantwortung für die künstlerische Gestaltung eines Projekts. Worauf achten Sie bei der Gestaltung insbesondere? Welche kleinen Funktionen machen aus der Bühne einen lebendigen Schauplatz?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Eine gute Frage, die sich leicht beantworten lässt. Wenn man ein aufwendiges Theaterstück in einem richtigen Theaterhaus nimmt, und nacheinander Details entfernt, findet man es sehr leicht heraus.<br />
Ohne Bühnenbild kann Theater erfahrungsgemäß funktionieren. Ohne ein Haus ist es Freilichttheater, ohne Requisiten minimalistisch bis pantomimisch, ohne Kostüme heutig (private Kleidung) oder leidlich provokant (nackt). Ohne Lichtstimmungen ist es auch noch Theater. Aber ohne Schauspieler ist es kein Theater. Er ist das A und O des Theaters. Versagt er, fällt das Theater durch. Einen zweiten Versuch, wie im Film, gibt es im Theater nicht.<br />
Je nach Stück ist es natürlich unterschiedlich, was der Regisseur als Zutaten benutzt und was er hervorhebt. Ich inszeniere genauso gern aufwendig mit Licht, Kostüm, Toneinspielungen und Bühnenbild, wie ich ein Stück vor einer kahlen Wand mache. Es muss nur in sich stimmig sein und sich im Charakter des Werks und der Inszenierung widerspiegeln.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben schon etlichen Werke, wie Woyzeck, Don Juan, Mephistopheles…, inszeniert. Was gefällt Ihnen an diesem künstlerischen Akt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Die Erschaffung einer ganz eigenen Welt und das Verlebendigen von kahlen Worten.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Pläne für die nächsten Jahre?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Konkrete private und berufliche Pläne gibt es viele. Die Zukunft wird zeigen, welche sich verwirklichen lassen. Ansonst gilt: Künstlerisch auf dem Boden bleiben und dennoch vorankommen.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 12.12.08 per Email geführt.</p>
<p>Horst Dinges, Schwenningerstr 2, 78628 Rottweil; E-Mail: <a href="mailto:horstdinges@gmx.de">horstdinges@gmx.de</a></p>
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		<title>Ralf Stumpp (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/09/21/ralf-stumpp-villingen-schwenningen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ralf Stumpp wurde 1973 in Villingen &#8211; Schwenningen geboren.
Er interessierte sich schon im Jugendalter für das Zeichnen. 1990-1991 veröffentlichte er sein erstes Comicmagazin.  Im März 1996, während seiner Praktikumszeit in Nordfriesland erschien sein erstes Buch mit dem Titel ‚Herzlichen Glückwunsch zum Abitur’.  Seitdem zeichnet er beruflich Comics, Cartoons und Illustrationen. Er arbeitet mit verschiedenen Verlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/09/081213_Ralf-Stumpp_Schwenningen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-278" title="081213_Ralf Stumpp_Schwenningen" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/09/081213_Ralf-Stumpp_Schwenningen-150x150.jpg" alt="081213_Ralf Stumpp_Schwenningen" width="150" height="150" /></a>Ralf Stumpp wurde 1973 in Villingen &#8211; Schwenningen geboren.</p>
<p>Er interessierte sich schon im Jugendalter für das Zeichnen. 1990-1991 veröffentlichte er sein erstes Comicmagazin.  Im März 1996, während seiner Praktikumszeit in Nordfriesland erschien sein erstes Buch mit dem Titel ‚Herzlichen Glückwunsch zum Abitur’.  Seitdem zeichnet er beruflich Comics, Cartoons und Illustrationen. Er arbeitet mit verschiedenen Verlagen zusammen und zeichnet für diverse Unternehmen.<span id="more-277"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie haben Sie Interesse am Zeichnen entdeckt?<br />
<strong><br />
Ralf Stumpp:</strong> Ich habe wie viele als Kind gezeichnet und dann nie aufgehört damit.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie daran so fasziniert, dass Sie sich entschieden haben, Ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Mein Hobby wollte ich zum Beruf machen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was ist das Besondere an Comics und Cartoons, das bei Erwachsenen und Kindern Interesse erweckt?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Unterhaltung, Eingängigkeit und Humor. Comics, Cartoons und Karikaturen destillieren witzige Begebenheiten des Lebens und bringen sie anschaulich auf den Punkt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie, einen erfolgreichen Zeichner, hier in Villingen-Schwenningen gehalten?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Schicksal.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Beziehen Sie typische Verhaltensweisen der Schwaben mit in die Handlungen Ihrer Bücher und Zeitschriften?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Wenn, dann unbewusst, weil ich selber einer bin. Da ich für den deutschsprachigen Raum zeichne inkl. unserer guten Nachbarn Österreich und Schweiz sind die Sachen allgemein gehalten.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Mit was für wichtigen Partnern haben Sie schon zusammengearbeitet und was ist das Besondere daran?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Verschiedene Verlage und Agenturen. Die Arbeit macht Spaß. Aktuelle Infos und Hintergrundstories hierzu gibt es auf meiner Homepage  <a href="http://www.stumpp.cc" target="_blank">www.stumpp.cc</a></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie bekannt sind Ihre Bücher? Werden Sie landesweit verkauft?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Einige haben sich gut verkauft, ein paar sind aber längst vergriffen. Vertrieb im deutsch- sprachigen Raum. Veröffentlichungen auch in Lettland (Zeitschrift) und Taiwan (Holz-puzzles).</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre bedeutendsten Werke, die heute noch Ihren Erfolg zeichnen?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Zwei Presse-Serien: Seit 2001 Comicfigur „Silvi“ im Jugendmagazin Popcorn und bisher über 2000 Fehlersuchbilder die von Bulls Press vermarktet werden und in verschiedenen Tageszeitungen laufen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Wünsche und die Ziele für die Zukunft?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Gesundheit und kreatives Wachstum.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 13.12.08 per Email geführt.</p>
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		<title>Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2008/10/22/interview-mit-nina-jackle-villingen-schwenningen/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 07:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2008/10/nj_klein.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/nj_klein.jpg" title="" class="shutterset_singlepic18" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/18__120x130_nj_klein.jpg" alt="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Geboren wurde Nina Jäckle am 20. Mai 1966 in <a href="http://www.Villingen-Schwenningen.de">Villingen-Schwenningen</a>. Nach der Mittleren Reife verfolgte sie den Berufswunsch einer Übersetzerin für französische Literatur und besuchte Sprachschulen in Neuchâtel und Paris.<br />
Mit 25 begann sie schließlich zu schreiben.</p>
<p>Sie zog über Hamburg, München und Wien nach Berlin. Dort bewarb sie sich mit einer ihrer Erzählungen beim Berlin-Verlag und wurde angenommen. Bisher wurden alle ihre Werke vom Verlag veröffentlicht.<br />
Sie schreibt Prosa und Hörspiele und hat bislang zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten.<br />
Momentan lebt Nina Jäckle in Frankreich.<span id="more-76"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie dazu bewogen, mit Mitte Zwanzig schließlich den Stift selbst in die Hand zu nehmen?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Es gibt da kein Ereignis, keinen speziellen, großen Moment der Entscheidung, aus dem ich jetzt ein romantisches Tamtam machen könnte. Es erschien mir einfach logisch, evident sogar.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie schreiben Geschichten über gescheiterte Glücksjäger. Beinhalten Ihre Erzählungen auch persönliche Erfahrungen? Oder lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich glaube nicht, dass es im Schreiben einen „freien Lauf“ geben kann.  Alles, was von mir ausgeht, beinhaltet Persönliches, so ist das mit uns Menschen leider, jeder unserer Gedanken beinhaltet uns als Denkenden, das Nicht-Persönliche fällt uns schwer. Ich versuche stets, mich zurückzunehmen, aber mein Vorhandensein im Text, das beginnt ja bereits beim Tonfall, den ich persönlich nun mal habe.<br />
Sind meine Figuren gescheiterte Glücksjäger?</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie entwickelt sich ein Roman? Haben sie von Anfang an einen Roten Faden im Kopf, oder fallen ihnen oft spontan neue Ideen ein, die Sie direkt beim Schreiben verarbeiten?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich habe selten eine Geschichte als Geschichte im Kopf, es sind Sätze, die in ihrem Aufeinandertreffen ein Thema aufwerfen. Dann, im Weiterschreiben ergeben sich Plot und Dramaturgie.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wollen Sie den Menschen mit Ihren Werken etwas Bestimmtes mit auf den Weg geben, welche Aussage haben Ihre Werke?</p>
<p><strong>Nina Jäckle:</strong> Jedes Buch hat seine Aussage, und jedes Buch hat so viele Aussagen, wie es Leser hat. Ich hätte gerne viele Leser.  Ohne festlegen zu wollen, was diese vom Lesen dann haben.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Haben Sie einen Lieblingsroman? Und welches Ihrer eigenen Werke ist für Sie das Gelungenste?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Im Moment ist mein liebstes Lieblingsbuch „Le Feu oder Der Abbruch“ von Jean Améry. Und ich halte stets das nächste Buch für mein bestes.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Haben Sie ein schriftstellerisches Vorbild?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich habe von einigen Schriftstellern viel gelernt. Aber diese Vorbildfrage nagelt fest und verleitet zum eitlen Vorführen des eigenen Bücherregals. Das mag ich nicht.<br />
<strong><br />
meinsbh.de: </strong>Ihre Texte zeichnen sich durch Kürze und Stringenz aus zudem wirken sie enorm durchkonstruiert &#8211; gleichzeitig haben sie etwas Aufgeräumtes. Kann man sagen, dass Sie sich durch das Schreiben auch selbst über Dinge Klarheit verschaffen, die Sie persönlich bewegen?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Das Schreiben fordert eine gewisse Klarheit, ich weiß nicht, ob es Klarheit verschafft. Vielleicht sogar im Gegenteil, denn das Schreiben macht mir persönlich immer wieder klar, dass mir Klarheit im Grunde auch nichts nützt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Woher rührt Ihre schachtelartige Erzählweise? Warum haben Ihre Figuren z.B. keine Haarfarbe oder Kleidungsstücke?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Meine Figuren haben Haarfarbe und Kleidungsstücke. Nur, weil ich nicht darüber berichte, heißt das ja nicht, dass sie nackt und kahl sind. Das Auslassen ist Teil meines Schreibens. Ich empfinde meine Erzählweise nicht als schachtelartig, dazu kann ich also nichts sagen. Das wird mir immer wieder in den Mund gelegt. Ich schreibe nach Melodie.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie wirken bei dem Kunst-, Literatur- und Schulprojekt zur Sonne und Sonnenenergie „Solaris“ mit. Wie kam es zu Ihrem Engagement? Können Sie uns ein wenig darüber berichten?</p>
<p><strong>Nina Jäckle:</strong> Ich hatte zu der Zeit des „Solaris“ Projektes ein Stipendium in Schöppingen. Ich wurde gebeten, mich mit einem Text zu beteiligen, was ich gern tat, denn ich hielt dieses Schulprojekt für sinnvoll. Außerdem war es ein finanziertes Projekt, das ist selten genug&#8230;</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeit für Sie?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Die Öffentlichkeit ernährt mich, so auch die Stipendien.</p>
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		<title>Manfred Bosch (Bad Dürrheim)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2008/09/26/interview-mit-herrn-manfred-bosch-bad-durrheim/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Manfred Bosch, am 16. Oktober 1947 in Bad Dürrheim geboren, ist Schriftsteller und hat für seine Werke unter anderem den Kulturpreis des Bodenseekreises, den Ludwig-Uhland-Preis und eine Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.
Manfred Bosch wuchs in Radolfzell am Bodensee auf. Sein Studium der Soziologie und Geschichte brach er zugunsten freier schriftstellerischer und publizistischer Tätigkeiten ab.
Seit 1969 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Herrn Manfred Bosch (Bad Dürrheim)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2008/11/manfred-bosch.jpg">
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/manfred-bosch.jpg" title="" class="shutterset_singlepic17" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/17__90x130_manfred-bosch.jpg" alt="Interview mit Herrn Manfred Bosch (Bad Dürrheim)" title="Interview mit Herrn Manfred Bosch (Bad Dürrheim)" />
</a>
</a></p>
<p>Manfred Bosch, am 16. Oktober 1947 in <a href="http://www.bad-duerrheim.de">Bad Dürrheim</a> geboren, ist Schriftsteller und hat für seine Werke unter anderem den Kulturpreis des Bodenseekreises, den Ludwig-Uhland-Preis und eine Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg erhalten.<br />
Manfred Bosch wuchs in Radolfzell am Bodensee auf. Sein Studium der Soziologie und Geschichte brach er zugunsten freier schriftstellerischer und publizistischer Tätigkeiten ab.<br />
Seit 1969 veröffentlichte er eine Reihe Gedichtbände und Bücher zu gesellschaftlichen und kulturpolitischen Themen. Unter anderem beschäftigte er sich mit der Mundartliteratur und der zeit- und literaturgeschichtlichen Darstellungen des deutschen Südwestens mit Schwerpunkt Bodensee.</p>
<p><span id="more-75"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie sind ein erfolgreicher Schriftsteller. Zeigten sich Ihre Freude am Schreiben und Ihr Talent bereits in der Schulzeit?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Bin ich das? (Schriftsteller: ja). – Mein Schreiben geht jedenfalls weit zurück, und ich konnte mir schon mit 20 nicht denken, es je zu lassen. Talent? Nun ja, man bemüht sich, und man muss schon an so etwas wie Talent glauben, sonst hält man´s nicht durch.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Nach Ihrem Abitur nahmen Sie das Studium der Germanistik und Soziologie auf, haben es jedoch nicht beendet? Was waren Ihre Beweggründe? Haben Sie diesen Schritt jemals bereut?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Im Grunde war ich nach Abitur und Zivildienst nur am Schreiben interessiert. Zu dem Zeitpunkt, da ich wusste, dass ich es zu meinem Beruf machen würde, habe ich das halbherzig ergriffene Studium Studium sein lassen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wie beurteilen Sie die Moderne Literatur? Hat Mundartliteratur an Bedeutung verloren?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Mundart hat mich vor allem im Rahmen mit meiner regionalen und sozialen Herkunft interessiert. Als Kind und Jugendlichem ist sie mir vielfach als Zähmungs- und Abrichtungssprache begegnet. Von daher war es im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit meinen eigenen Voraussetzungen notwendig, mich auch mit der Sprache meiner Kindheit zu befassen. Deshalb der kritische Zugang zu ihr, das weitgehend „Dokumentarische“ meiner Dialektgedichte, die damals bei den Lesern auf  breite Resonanz stießen. Ich hatte einen Ton gefunden, der die Charakterisierung der Sprache mit „Witz“ verband. Für mich war das aber nach vier Gedichtbänden im Dialekt abgeschlossen. Die Mundartliteratur selbst wird ihre Bedeutung wohl nie verlieren – sie darf ja, sofern sie mehr ist als Jux, als „Varietät des Menschlichen“ gelten und insofern Beachtung beanspruchen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Haben bestimmte Autoren Sie in Ihrer Entwicklung geprägt/ beeinflusst?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Ich habe sehr spät angefangen zu lesen, weil ich aus einem illiteraten Elternhaus komme. Meine Eltern habe ich stets nur die Zeitung lesen sehen. Bücher hatten wir wenige, der Bücherschrank war reine Staffage. Für mich wurde Lesen ab dem 16. Lebensjahr zum Mittel, mich abzusetzen, freizuspielen aus allzu bedrängt erlebten Verhältnissen. Wichtig wurden für mich vor allem der Autoren der Gruppe 47; ganz stark: Martin Walser, Hans Magnus Enzensberger. Stark war mein Interesse an literarischen Zeitschriften.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Welche Literatur lesen Sie in Ihrer Freizeit?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Auch in der Freizeit hauptsächlich solche, die ins Umfeld meiner Arbeit gehört. Das muss aber nicht reine Fachliteratur sein; es können auch schöngeistige Bücher von Autoren sein, mit denen ich mich gerade beschäftige. Aber ich freue mich immer, wenn ich lesend vagabundieren kann in meinen vielen ungelesenen Büchern.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie sind Mitgründer des <a href="http://www.forum-allmende.net">Forums Allmende e.V.</a> Welche Aufgaben haben Sie und welche Ziele verfolgen Sie dabei?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Am Anfang stand die Zeitschrift „Allmende“, die ich 1980 zusammen mit anderen Autoren gründete. Sie sollte ein Forum für Autoren zwischen Stuttgart und Zürich, Vogesen und Arlberg sein, denen sie eigene Region wichtig geworden war. Also bewusst grenzüberschreitend. Damals begann man ja auch Heimat wieder ohne Gänsefüßchen zu schreiben. Der Begriff hatte ja eine furchtbare Konjunktur erlebt im „Dritten Reich“ und war total korrumpiert. Aber ab Mitte der 7oer Jahre knüpften viele in kritischer Haltung wieder an dem Begriff an.  Die „Allmende“ gibt es übrigens heute noch – inzwischen im 28. Jahr.<br />
1998 wurde dann das „Forum Allmende“ ins Leben gerufen – es ist von der Zeitschrift völlig unabhängig &#8211; , um bestimmte Buchprojekte zu verwirklichen (in der „Reihe Forum Allmende“) und neue Formen literarischer Arbeit zu erproben. Daraus entstanden dann etwa die Lesereihe Jacob Picard, Literaturausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Hermann-Hesse-Höri-Museum in Gaienhofen, Schreibkurse, Veröffentlichungen im Internet und manches andere. Das alles lässt sich nachlesen unter www.forum-allmende.net.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie haben seit dem Jahr 1978 zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Wie haben Sie es geschafft über die Jahre hinweg immer aktuell zu bleiben? Welches Maß an Bedeutung schreiben Sie den Auszeichnungen zu?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Als aktuell sehe ich meine Arbeit nur bedingt an, weil ich ja stark literaturhistorisch arbeite (Siehe mein Buch „Bohème am Bodensee. Literarisches Leben am See 1900 bis 1950“). Aber natürlich kann der literarischen Schatzgräberei, wie ich sie betreibe, auch ein aktuelles Moment innewohnen. Das war zum Beispiel bei meiner Beschäftigung mit Exilliteratur der Fall, die ja seit den siebziger Jahren sehr in Mode kam. Daran hatte ich mit Herausgaben und Arbeiten zu Emigranten wie Jacob Picard, Max Barth, Käthe Vordtriede, Moritz Lederer und anderen Anteil, die alle aus dem hiesigen Raum kommen oder doch in ihn hineinspielen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Viele Ihrer Werke beschäftigen sich mit unserer Region. Woher rührt Ihre Heimatverbundenheit?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Heimatverbundenheit ist ein Wort, das ich in diesem Zusammenhang nicht besonders gern höre. Es ist zwar sachlich nicht falsch, klingt aber furchtbar bieder. Für mich hat alles Regionale einen besonderen Stellenwert, weil es mich auch in besonderer Weise geprägt hat.  Als Kategorie in einer globalisierten Welt ist Region für mich generell wichtig. Sie ist meine unmittelbare Umgebung &#8211; ohne dass ich mich an sie verlieren möchte.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für Ihre Werke? Sind sie bestimmten Personen gewidmet?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Also ich finde, stoße auf Namen, auf Zusammenhänge. Das kann in einer Fußnote geschehen, in alten Zeitschriften, in denen ich auf mir bisher unbekannte Namen stoße, in alten Büchern und bestimmten Texten, die mich besonders berühren. Es geht also primär um Informationen. Und diese Informationen, das heißt meine Funde füttern dann ein ausgedehntes Zettelkastensystem mit zahllosen Verweisen zu Personen, Orten und Themen. Daraus ergeben sich dann meine Ideen zu Porträts, Beiträgen, Herausgaben, Anthologien, Sendungen. „Inspiration“ spielt dann in einer späteren Phase eine Rolle – beim Zusammenstellen von Texten, bei der Kommentierung, beim Schreiben von Nachworten etc.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was planen Sie für die Zukunft? Welche Projekte haben Sie vor zu realisieren?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Als nächstes möchte ich die „Erinnerungen an den Bodensee“ herausgeben, die ich im Nachlass eines Malers und Kunstwissenschaftlers gefunden habe. Er hat sie Ende der 30er Jahre in London kurz nach seiner Emigration niedergeschrieben, ein umfangreiches handschriftliches Manuskript im Umfang von über 500 Seiten. Was den Text so interessant macht, ist einerseits die „nachgetragene Liebe“ zu dieser Landschaft; zum anderen der genaue Blick des in Berlin geborenen Autors. Solche Voraussetzungen betrachte ich als ideal: dass die eigene Gegend im „unbestechlichen“ Blick eines Autors Konturen und Klarheit gewinnt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Im Zeitalter von Computer, Playstation und Fernseher werden Bücher immer mehr aus den Kinder- und Jugendzimmern verdrängt. Warum ist es Ihrer Meinung nach immer noch wichtig zu lesen?</p>
<p><strong>Manfred Bosch: </strong>Ich möchte Lesen nicht ausspielen gegen andere Formen des Medienkonsums. Auch da erwirbt man – bestenfalls – Kenntnisse und Fertigkeiten, die nützlich sind. Das fällige Wort lautet ja wohl Medienkompetenz. Und wenn im Umgang mit den Medien auch das Lesen im traditionellen Sinne seinen Platz hat und behält (und daran glaube ich: das Buch wird immer leben) – schön!</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das Interview führten Studenten der Hochschule Furtwangen (Abt. Schwenningen) im Juni 2008 für das <a href="http://www.meinsbh.de">Netzprojekt der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg: www.meinsbh.de</a></p>
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		<title>Priska C. Juschka (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2008/05/08/interview-mit-priska-c-juschka-villingen-schwenningen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 11:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Priska C. Juschka (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2008/05/priskajuschka.JPG"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/priskajuschka.jpg" title="" class="shutterset_singlepic58" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/58__90x130_priskajuschka.jpg" alt="Interview mit Priska C. Juschka (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Priska C. Juschka (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Priska C. Juschka wurde am 20.08.1963 in Villingen-Schwenningen (im Ortsteil Schwenningen) geboren.</p>
<p>Sie studierte Sozialwissenschaften in Berlin und wanderte 1991 nach New York aus. Über die Etappen Schwenningen, London, Berlin festigte sich ihr Interesse an den bildenden Künsten.</p>
<p>In New York etablierte sie sich mit einer eigenen Galerie in der Kunstszene. Zur Webseite ihrer Galerie in Manhattan: <a title="Priska Juschka Villingen-Schwenningen in Schwarzwald-Baar-Heuberg" href="http://www.priskajuschkafineart.com">www.<strong>priska</strong><strong>juschka</strong>fineart.com</a></p>
<p><span id="more-61"></span></p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Was hat Sie dazu bewogen, Schwenningen zu verlassen?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Zunächst einmal, Schwenningen wird immer meine Heimat bleiben, daran ändert sich nichts, wo auch immer ich bin oder sein werde. Das war auch damals so, als ich Schwenningen verlassen habe (1984). Ich bin aus Neugierde und Fernweh weggegangen, weil ich wissen wollte, wie die Welt woanders aussieht.. Zunächst einmal nach London. Ein anderes Land fand ich interessant, aber es hätte auch genauso gut Frankreich etc. sein können. Fremdsprachen lagen mir nicht besonders in der Schule,(ich hatte zwar Französich Leistungskurs..) aber daran lag es wirklich nicht. Es hat vielmehr mit meinem Wesen zu tun. Ich möchte immer wissen, was danach kommt, oder bildlich gesprochen- was dahinter liegt.. Mich interessieren die Wieso, Weshalb, Warums im Leben.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Was verbindet Sie heute noch mit Ihrer Heimatstadt Schwenningen?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Schwenningen ist immer noch meine Heimat. Meine Eltern leben dort, meine Freunde kommen ursprünglich aus Schwenningen und einige kehren auch immer wieder dorthin zurück, so wie ich..<br />
Ich verbinde viele persönliche Dinge mit Schwenningen und glaube, dass man Prägung nicht unterschätzen sollte.. Wie man sich verhält, wie man fühlt, wie man die Welt sieht hat viel damit zu tun, woher man kommt, mit dem Ort an dem man aufgewachsen ist, mit den Menschen, die man von Kindheit an kannte.. Schwenningen hat mich geprägt und das für mein Leben lang.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Wie Sind Sie als Sozialwissenschaftlerin in die Kunstszene gekommen?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Berlin (1985- 1991) war, nach London, eine sehr aufregende Stadt. Und eine sehr kritische Stadt, in vielerlei Hinsicht. Eine geteilte Stadt. Eine politische Stadt. Eine konfrontative Stadt.<br />
Sozialwissenschaften zu studieren war –aus meiner Sicht- zu der Zeit das einzig Richtige. Es ging mir wieder einmal um das Wieso, Weshalb und Warum.<br />
Die Maueröffnung (1989) hat über Nacht vieles verändert. Auch dann noch hatte ich großes Interesse an dem Wieso, Weshalb und Warum. Aber die Antworten waren überwältigend, noch schwieriger als zuvor- und regelrecht zutiefst frustrierend. Eine andere Welt, eine neue Welt, eine Welt, die sich erst noch formieren, schaffen musste..<br />
1991 war ich zum ersten Mal für eine längere Zeit in New York. Ich liebte die Stadt und die Antworten auf das Wieso, Weshalb und Warum.<br />
New York- der kulturelle und soziale Schmelztiegel, die offenbare Ungezwungenheit der Menschen, die Direktheit der Begegnungen. Erst später habe ich die anderen Seiten kennen gelernt..<br />
Die Stadt befand sich im Produktiv- Rausch, die Kunstszene war die Szene, die ich am direktesten und intensivsten kennen gelernt habe. Ich war inspiriert und wollte dabei sein, mitmachen. Damals (1991) habe ich mich entschieden, nach New York zu ziehen und ein Teil von dieser Stadt zu werden; so habe ich das damals gesehen.<br />
Die Kunst und die Kunstszene war das Vehikel dazu.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Sind Sie heute da, wo Sie sich in Ihrer Jugend gesehen haben?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Überhaupt nicht. Ich hätte mir niemals vorstellen können, in New York zu leben. Ich hatte nie an New York gedacht. Ich hatte mir auch nicht vorgestellt, in der Kunstwelt zu arbeiten. Ich wollte immer Schriftstellerin werden.<br />
Allerdings haben viele Elemente meines Berufs als Galeristin mit Dingen zu tun, für die ich mich auch früher interessiert habe und für die auch früher eingestanden bin, wie individueller Ausdruck und individuelle Entfaltungsmöglichkeit. Kreativität. Nonkonformistisches Denken und/ oder Lebensweise. Innovative Initiative u.v.a.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>In Manhattan gibt es über 500 Kunstgalerien – wie gelingt es Ihnen bei einer solchen Konkurrenz sich erfolgreich zu behaupten?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Was auch immer man für einen Beruf oder ein Business in Manhattan bzw. New York ausübt, es gibt immer sehr viel Konkurrenz. Das ist nicht nur im Galeriebetrieb so. Allerdings gibt sehr viele unterschiedliche Galerien, die mit sehr unterschiedlicher Kunst arbeiten. Jede Galerie muss ihre persönliche Nische oder Richtung finden, wenn sie Erfolg haben will.<br />
Wir, als Galerie, arbeiten überwiegend mit junger Gegenwartskunst.<br />
Unsere Künstler sind im Allgemeinen zwischen 25 und Anfang 40. Vielen geben wir die Möglichkeit einer ersten Soloshow in New York oder sogar einer ersten Soloshow überhaupt. Manche unserer Künstler kommen gerade erst von der Schule, andere haben schon entwickelte Karrieren, aber sind trotzdem noch verhältnismäßig jung. Wir verstehen uns auch als Talentschmiede. Wir wollen Kunst des 21sten Jahrhunderts zeigen. Wir suchen nach neuen Ideen und originellen Ausdrucksformen und möchten unsere Künstler aktiv dabei unterstützen, diese zu entwickeln.</p>
<p><strong>meinshb.de:</strong> Wie kann man sich einen gewöhnlichen Tagesablauf von Ihnen vorstellen &#8211; gibt es das in der Kunstbranche überhaupt?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka:</strong> Ja und nein. Zum einen ist die Kunstszene sehr nomadisch. Heutzutage ist sie sehr international. Man reist automatisch relativ viel; entweder um an Messen teilzunehmen, bei Eröffnungen oder Biennalen dabeizusein oder einfach Künstler, Kollegen oder Sammler zu besuchen (wobei in diesem Fall die Reihenfolge beliebig ist). Zum anderen hat man mit einer Galerie auch die Verantwortung, vor Ort zu sein. Es ist wie mit jedem anderen Geschäft auch: die Kunden möchten den direkten Kontakt, und die Künstler ebenso. Man muss präsent sein. Wir arbeiten 6 Tage die Woche, offiziell von 10- 18 Uhr, aber inoffiziell natürlich einiges mehr. Im Grunde ist man immer im Beruf. Der Beruf wird zur Mission.</p>
<p><strong>meinshb.de:</strong> Können sie sich vorstellen eines Tages wieder in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu leben?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Vielleicht. Eigentlich ja, aber nicht mit dem, was ich jetzt mache. Womöglich später in meinem Leben. Es gibt sicher Dinge, die ich mir in Schwenningen oder Umgebung für mich vorstellen kann. Ich könnte mir sogar vorstellen, am öffentlichen Leben teilzunehmen.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Wenn Sie an Ihre Zeit hier zurückdenken, an was erinnern Sie sich am liebsten?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Die Natur und die Menschen. Ich vermisse den Schwarzwald und die Baar. Die Vegetation, die Luft, den Geruch. Die langen Spaziergänge mit Freunden. Waldwanderungen. Gespräche. Lagerfeuer. Die Verbundenheit mit der Natur. Die Verbundenheit mit den Menschen. Die Verbundenheit der Menschen mit der Natur.</p>
<p><strong>meinshb.de: </strong>Was vermissen Sie an dem idyllischen Kleinstadtleben hier im Vergleich zum Big Apple?</p>
<p><strong>Priska C. Juschka: </strong>Ich fand Schwenningen nie idyllisch. Allerdings gibt es aber eine Verbundenheit der Menschen zu dem Ort und der Umgebung, die ich sehr schätze und die mich auch nie wirklich verlassen hat.<br />
New York dagegen hat viel Leben zu bieten. Es pulsiert. Jeder Tag ist eine neue Erfahrung, bringt neue Aufgaben, ein ganzes Register von neuen Herausforderungen.<br />
Das schätze ich auch sehr. Man sagt, wenn man es in New York geschafft hat, dann schafft man es überall. Da ist etwas dran. Aber so ganz stimmt es auch nicht. Es gibt Herausforderungen an einem Ort wie Schwenningen, die sich nicht einfach in New York finden lassen; und die Qualität der Zeit, der man in New York immer hinterher läuft.. Und das macht auch Lebensqualität aus.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das Interview wurde am 21.01.2008 per e-mail von der Projektgruppe „VIP-Interviews“ der HS Furtwangen, Standort Schwenningen, durchgeführt.</p>
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		<title>Christoph Sieber (Tuttlingen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2008/01/22/interview-mit-christoph-sieber-tuttlingen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 20:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Christoph Sieber (Tuttlingen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/12/christoph-sieber-web_by_pietro-pellini.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/christoph-sieber-web_by_pietro-pellini.jpg" title="" class="shutterset_singlepic42" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/42__90x130_christoph-sieber-web_by_pietro-pellini.jpg" alt="Interview mit Christoph Sieber (Tuttlingen)" title="Interview mit Christoph Sieber (Tuttlingen)" />
</a>
</p>
<p>Geboren 1970. Studierte vier Jahre Pantomime an der Folkwang Hochschule Essen und absolvierte seine Ausbildung in Schauspiel, Mime, Akrobatik, Fechten und Skateboardfahren. Sieber tourt erfolgreich als Kabarettist durch Deutschland.<br />
<strong>Auszeichnungen:</strong> St.Ingberter Pfanne (Publikum und Jury), Heilbronner Lorbeeren, Fohlen von Niedersachsen, Melsunger Kabarettpreis (Publikum und Jury), Kabarettpreis Obernburger Mühlstein<br />
(Publikumspreis), Rostocker Koggenzieher, Centro Comedy Star, Künstler des Jahres, Ehrenurkunde Bundesjugendspiele 1979, Deutscher Fachmedienpreis</p>
<p><span id="more-42"></span><strong>meinsbh.de:</strong> Was verbinden Sie mit Ihrer Region?</p>
<p><strong>Christoph Sieber: </strong>Heimat ist Heimat. Man liebt sie und man hasst sie.<br />
Wie in einer guten Ehe: War man lange nicht da sehnt man sich unendlich. Und ist man drei Tage da fragt man sich, wonach man sich da eigentlich gesehnt hat.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie haben einen sehr außergewöhnlichen Bildungsweg eingeschlagen und Pantomime studiert. Nebenbei standen auch noch Akrobatik, Fechten und Skateboarden auf der Liste. Wie haben Ihre Eltern das aufgenommen?</p>
<p><strong>Christoph Sieber:</strong> Da war natürlich großer Jubel zu Hause. Mensch, was haben wir gefeiert, die ganze Verwandtschaft lag sich in den Armen! Endlich schafft in der Familie einer das Abitur und dann studiert der Pantomime.<br />
Nachträglich gesehen aber eine gute Entscheidung: All die, die damals Jura, Medizin oder BWL studiert haben, sind heute auf hohem Niveau arbeitslos und mir schmeißt man fürs Skateboarden, Purzelbaum schlagen und Witze reißen die Jobs hinterher.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben in Ihrem bisherigen Leben schon Einiges ausprobiert, sind mit einem Zirkus auf Tournee gegangen und haben Theater gespielt. Warum haben Sie sich letztendlich für den Berufszweig Kabarettist entschieden?</p>
<p><strong>Christoph Sieber:</strong> Natürlich könnte ich jetzt davon reden, dass man als Kabarettist ja eine gesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt, die Welt verändert und den Menschen den Spiegel vorhält und so… Aber letztendlich war es mir im Zirkuswagen nachts zu kalt und in der Theaterkantine zu warm. Jetzt bin ich mein eigener Herr und kann selbst die Temperatur bestimmen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie haben die besondere Gabe Menschen zum Lachen zu bringen. Wer bringt Sie zum Lachen?</p>
<p><strong>Christoph Sieber: </strong>Ich kann über alles lachen. Meist hat der Alltag die besten Witze auf Lager. Wenn mich zum Beispiel auf der Autobahn einer von hinten mit Lichthupe und dichtes Auffahren bedrängt, nur weil ich mit 60 auf der linken Spur fahre, dann lasse ich den noch eine Weile hinter mir schmoren und wenn er dann überholt dann winke ich ihm fröhlich lächelnd zu.<br />
Das Gesicht, das der dann macht, das bringt mich zum Lachen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Können Sie sich an das lustigste Ereignis Ihrer Laufbahn erinnern?</p>
<p><strong>Christoph Sieber:</strong> Lustig ist ja immer auch eine Frage des Standpunktes.<br />
Ich fand es jedenfalls unheimlich lustig, als mich neulich der Chef eines namhaften Unternehmens auf der Firmenfeier mit den Worten ankündigte: „Die Umsatzzahlen im vergangenen Geschäftsjahr waren ausgesprochen gut, die Auftragslage ist hervorragend und trotzdem muss ich Ihnen mitteilen, dass wir 25% der Belegschaft entlassen müssen. Und jetzt viel Spaß mit Christoph Sieber!“</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Verspüren Sie als „alter Hase“ in Ihrer Branche noch Lampenfieber vor Ihren Auftritten?</p>
<p><strong>Christoph Sieber: </strong>Zum Glück ja! Ohne Lampenfieber geht gar nichts. Ich liebe die Bühne und da gibt´s beim Wiedersehen halt immer Herzklopfen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Auftritt bei 7 Tage 7 Köpfe, Kinofilm, Besteigung des Kilimandscharo, …was kommt als nächstes?</p>
<p><strong>Christoph Sieber: </strong>Doppelhaushälfte, 7 Kinder und eine Hauptrolle in Hollywood. Alles schon fest eingeplant. Außerdem: Nordpolexpedition, Nobelpreis und 2010 übernehme ich dann in Niedereschach das Amt meines Vaters.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Vermissen Sie bei Ihren Touren durch Deutschland Ihr Zuhause?</p>
<p><strong>Christoph Sieber:</strong> Udo Lindenberg hat mal sinngemäß gesungen „Wo ich meinen Hut hinhänge, da bin ich zu Hause“. Man lernt mit der Zeit, sein „Zuhause“ im Koffer dabei zu haben. Zuhause kann überall sein.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wie lustig ist der private Christoph Sieber?</p>
<p><strong>Christoph Sieber: </strong>Kommt drauf an: Wenn mich einer morgens um sieben aus dem Bett klingelt und mit mir über Gott sprechen will oder „oh, Entschuldigung“ den falschen Klingelknopf gedrückt hat, der kann als Antwort nicht unbedingt mit einem Ausschnitt aus meinem Programm rechnen.<br />
Bin aber ansonsten für jeden Spaß zu haben. Allerdings sind mir ausgefallene Rollen wie Spaßkanone, Klassenkasper und Ulknudel auf Familienfeiern, Geburtstagen und Beerdigungen völlig fremd. In diesem Falle würde ich die Rolle im Sarg sogar vorziehen. Da haste wenigstens deine Ruhe.</p>
<p>–</p>
<p><em>Das Interview wurde im November 2007 per Email geführt von der Projektgruppe “Interviews mit Persönlichkeiten aus der <a href="http://www.meinsbh.de">Region Schwarzwald-Baar-Heuberg</a>”. Die Projektgruppe besteht aus Studenten der Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Furtwangen (Standort: Schwenningen)</em></p>
<p>&#8211;</p>
<p>Foto Pietro Pellini. Weitere Fotos unter <a href="http://www.christoph-sieber.de">www.christoph-sieber.de </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dominika Mrugala (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2007/11/27/interview-mit-dominika-mrugala-villingen-schwenningen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 16:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Dominika Mrugala (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/11/dominika.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/dominika_0.jpg" title="" class="shutterset_singlepic44" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/44__90x120_dominika_0.jpg" alt="Interview mit Dominika Mrugala (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Dominika Mrugala (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Dominika schaffte es bei der RTL Casting Show &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; in die Top 20. Die ganze Region war/ist stolz auf die junge Schwenningerin.</p>
<p>Geburtstag: 27.09.86<strong> </strong></p>
<p>Sternzeichen: Waage</p>
<p>Dominika ist in Polen geboren und in Villingen-Schwenningen aufgewachsen.</p>
<p><span id="more-36"></span><strong>meinsbh.de:</strong> Dominika, du hast es von 30.000 Bewerbern in die Top10 der weiblichen Teilnehmerinnen der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) geschafft.<br />
Kannst du dich noch daran erinnern was das damals für ein Gefühl war, so weit zu kommen?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich habe ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet so weit zu kommen&#8230;ich hatte ja nie Gesangsunterricht.<br />
Natürlich habe ich mich gefreut und war auch stolz auf mich, andererseits hatte ich auch ein wenig Angst, weil alles so schnell ging: Im Recall wurde innerhalb von 3Tagen von 120 Bewerbern auf 20 reduziert und die Konkurrenz war teilweise wirklich sehr stark..eine Woche später wurde schon der Werbespot gedreht&#8230;<br />
Ich glaub, so 100%ig realisiert habe ich die ganze Sache bis heute nicht.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie ging dein Leben für dich nach DSDS weiter, hat sich die Welt seitdem verändert?<br />
Welche Erfahrungen konntest du in dieser Zeit sammeln?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich habe eigentlich ganz normal weitergemacht wie vorher auch: Ich habe meine Prüfungen geschrieben, meine fehlenden Wochen in der Uni nachgeholt, in der Tanzschule unterrichtet&#8230;<br />
Ich war nicht lang genug dabei, um große Veränderungen zu spüren&#8230;Natürlich werde ich jetzt öfter auf der Straße erkannt, habe Fanpost gekriegt und werde eigentlich immer wieder darauf angesprochen&#8230;<br />
Ich habe meine Teilnahme bei DSDS nie bereut und muss sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, die nicht jeder gemacht hat. Ich habe viel gelernt und viel gesehen: wie ein professionales Fotoshooting abläuft, wie ein Werbespot gedreht wird, wie man mit Kamaras umgeht, wie man Fernseh-Interviews gibt, wie eine Live-Sendung abläuft&#8230;Für mich als Frau war es natürlich auch schön, in der Maske zu sitzen und von Stylisten beraten zu werden. Man lernt aber nicht nur die schönen Seiten, sondern auch die Schattenseiten kennen:<br />
Vieles ist inszeniert, man muss aufpassen, was und wie man etwas sagt, steht ständig unter Stress und unter Beobachtung&#8230;sich da treu und natürlich zu bleiben, ist da dann nicht immer ganz einfach..<br />
Ich glaub, am meisten habe ich dabei mich selber kennen gelernt. Wie jedes Kind hatte auch mal den Traum berühmt zu sein und auf der Bühne zu stehen, aber jetzt weiß ich, dass ich nicht für jeden Preis im Mittelpunkt stehen will, sondern so sein möchte, wie ich sein will und nicht, wie jemand mich haben möchte.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Du studierst Spanisch, Deutsch und Politikwissenschaften auf Lehramt. Wie sieht es aber mit Plänen für deine Gesangskarierre aus?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich singe weiterhin sehr gerne und die Musik wir immer eine große Rolle in meinem Leben spielen&#8230;mit Musik kann man seine Gefühle ganz anders ausdrücken, ob nun im Tanz oder im Gesang&#8230;<br />
Momentan möchte ich mich auf mein Studium konzentrieren und werde die Singerei für mich selber so weiter machen wie davor..richtige Pläne habe ich also nicht, was eine Gesangskarriere betrifft.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Bestehen aus der DSDS-Zeit noch Kontakte zu den anderen Teilnehmer(inne)n?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Man muss sich das so vorstellen, wie Freundschaften, die im Urlaub geschlossen werden.<br />
Die Zeit mit den anderen Kandidaten in Köln war sehr intensiv, wir hatten ja nur uns und saßen ständig aufeinander..und wenn man so was zusammen erlebt, schweißt das einen schon zusammen, wir alle hatten was gemeinsam. Es wäre aber gelogen zu sagen, ich hätte mich mit allen supergut verstanden&#8230;ich hatte meine Bezugspersonen dort, wie Laura, Julia und Priscilla, und man verspricht sich natürlich im Kontakt zu bleiben&#8230;letztendlich kehrt aber jeder wieder in sein eigenes Leben zurück..<br />
Ich habe noch sporadischen Kontakt mit drei, vier Leuten und freue mich natürlich auch drüber, aber um richtige Freundschaften entstehen zu lassen, wohnen wir einfach zu weit voneinander entfernt.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was tust du, um deine Stimme „fit“ zu halten?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich rauche nicht und trinke selten Alkohol. Ich versuche vor allem Erkältungen aus dem Weg zu gehen, da jede Heiserkeit die Stimme verändert..und trinke ganz oft Ingwertee&#8230;<br />
Ich habe keinen in letzter Zeit keinen Gesangsunterricht und die ganzen Übungen privat selber zu machen erfordert viel Zeit und Selbstdisziplin..<br />
Ich singe aber gerne und sehr viel und achte dabei einfach drauf, die Techniken, die ich gelernt habe, anzuwenden und meine Stimme so nicht überzustrapazieren.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Welche Eigenschaften an Menschen bewunderst du am meisten? Warum?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich bewundere Menschen, die an etwas glauben und etwas verwirklichen wollen, ohne dabei verbissen zu sein und die Menschen um sich herum zu vergessen.<br />
Ich bewundere Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und versuchen, unsere Welt freundlicher, gesünder, toleranter zu gestalten&#8230;<br />
Ich bewundere Menschen, die sich trauen, etwas zu verändern..</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Hast du ein Lebensmotto?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Ich habe sogar zwei;)</p>
<p>Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann kann sich das Gesicht der Welt verändern.</p>
<p>If you wanna be somebody, if you wanna go somewhere, you better wake up and pay attention.<br />
If time is now or never to make your dreams come true, you better wake up and pay attention.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wenn du unseren Lesern einen Rat geben müsstest, wie würde dieser lauten?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?<br />
Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.<br />
Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da.“</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Du bist gebürtige Polin, lebst aber schon seit vielen Jahren in Schwenningen und studierst in Konstanz.<br />
Was bedeutet für dich deine Region in einem Satz gesprochen?</p>
<p><strong>Dominika Mrugala:</strong> Meine Region ist der Ort, an den ich immer wieder gerne zurück komme, weil ich mich da geborgen fühle, ich mich mit ihr identifizieren kann und dort immer Menschen sind, die auf mich warten.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Das Interview wurde im August 2007 geführt.</p>
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		<item>
		<title>Screwaholic alias René Schellrich Jr. (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2007/08/06/interview-mit-screwaholic-alias-rene-schellrich-jr-villingen-schwenningen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 07:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Screwaholic alias René Schellrich Jr." href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/08/screwaholic.jpg"></a><a title="Interview mit Screwaholic alias René Schellrich Jr. (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/08/l_a183f1dfb53704120f56bd2fe8c6b677.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/no_0.jpg" title="" class="shutterset_singlepic55" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/55__85x120_no_0.jpg" alt="Interview mit Screwaholic alias René Schellrich Jr. (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Screwaholic alias René Schellrich Jr. (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Aufgewachsen und wohnhaft in <a title="Die Website der Stadt Villingen-Schwenningen" href="http://www.villingen-schwenningen.de">Villingen-Schwenningen</a><br />
Jahrgang:   1980<br />
Beruf: Musikproduzent; macht Musik für Bushido und AZAD;<br />
Auszeichnungen: zwei Goldene Schallplatten und einmal Platin (Stand August 2007)</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Trotz deines Erfolges lebst du ca. 800 km von der Hip-Hop-Metropole Berlin entfernt. Was ist das spezielle an der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg; wieso lebst und arbeitest du hier?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Ich bin hier aufgewachsen, lebe seit nunmehr über 23 Jahren in Villingen-Schwenningen, habe meine Familie hier meine Frau etc. Ich bin ab und an in Berlin doch bin natürlich auch wiederum froh wenn ich dann in unsere Region komme. Durch meine Arbeit als Produzent stehe ich nicht allzu sehr im Vordergrund d.h. ich kann meine Tätigkeit einfach von zu Hause aus ausüben und muss nicht permanent bei den Künstlern sein. Durch das Internet wird natürlich alles vereinfacht. Ich schicke meine neuen Produktionen per Email direkt zu den Artists nach Hause. Wenn Sachen anstehen wie Fotoshootings, Veranstaltungen oder andere wichtige Termine ist man schnell von Stuttgart aus mit dem Flugzeug in Berlin. Ansonsten gefallen mir das Idylische und die Lage unserer Region.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Du hast schon 2 goldene Schallplatten bekommen. Was hast du noch für Ziele? und wie siehst du die Zukunft des Hip-Hops?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Ja ich habe im März meine zweite goldene Schallplatte von Bushido überreicht bekommen für unseren Labelsampler &#8220;Vendetta&#8221;. Darauf bin ich sehr stolz, da es die erste goldene ist, die unabhängig von einem Major erreicht wurde. Meine musikalischen Ziele liegen auf jeden Fall in der Vielfältigkeit meiner Produktionen: Man darf sich nicht auf ein Thema spezialisieren, man sollte sehr flexibel arbeiten als Produzent, denn nur so erreicht man auch eine große Masse an Leuten.</p>
<p>Ansonsten habe ich das Ziel mal einen Soundtrack für einen Film zu produzieren und zu komponieren. Das wäre eine große Herausforderung der ich mich gerne stellen würde. Die Zukunft des Hip-Hops liegt an uns, die sich tagtäglich mit der Materie auseinandersetzen. Wir müssen versuchen das Ganze weiter so erfolgreich anzugehen wie es die letzen Jahre gelaufen ist.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wie hast du es geschafft aus dem „kleinen“ Schwenningen auf die Bühne des deutschen Hip-Hops zu gelangen?</p>
<p><strong>Screwaholic: </strong>Arbeiten, arbeiten, arbeiten&#8230; So wird es jedem gehen denke ich mir mal. Von nichts kommt nichts. Man muss halt stets sein Ziel vor den Augen haben und nie aufgeben. Den Rest machen dann Glück, Beziehungen die man durch die harte Arbeit aufbaut etc. &#8220;Es ist nicht wo du bist es ist was du machst&#8221;</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wo kann man dich an einem Samstagabend antreffen?</p>
<p><strong>Screwaholic: </strong>Ich schätze mal daheim bei einer gemütlichen Runde Poker mit meinen Leuten und einem Glas Cognac und Eiswürfeln. Meinem &#8220;Ass Ass&#8221; auf der Hand und einem &#8220;All In&#8221; auf meinen Lippen nachdem die anderen schon geraised haben. So würde das an dem einem oder anderem Samstag Abend laufen. Ansonsten lasse ich es eher ruhig angehen; verbringe viel Zeit mit meiner Familie oder bastle an neuen Songs in meinem Studio.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wie kann man sich einen Produktionsalltag bei Dir im Studio vorstellen?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Momentan produziere ich wild drauf los, ohne mir allzu große Gedanken über den Stil des Beats etc. zu machen. Ich produziere momentan viel für meine eigene LP die ich in ein paar Monaten fertig haben möchte. Release wird Anfang 2008 sein. Ansonsten werfe ich meinen Computer an und beginne an einem Drumarrangement zu arbeiten. Wenn das steht, spiele ich diverse Synthesizer ein die wiederum mit den Drums harmonieren. So ein Beat ist schnell gemacht im Normalfall. Das Gerüst steht nach 15-20 Minuten der Feinschliff kann dann natürlich auch mal bis zu 5 Stunden dauern. Am Ende ist es mir wichtig das der Beat als Instrumental schon funktioniert. Er muss dem Hörer gleich nach den ersten paar Sekunden hören ein Gefühl vermitteln; sei es Trauer, Mut oder sonstige Emotionen. Wenn das ein Beat nicht schafft ist es auch kein guter Beat. Deshalb versuche ich mit meinen Produktionen Bilder zu schaffen, Bilder mit denen sich dann der Rapper identifizieren kann und somit seinen Text auf den Beat schreiben kann. Ansonsten beschäftige ich mich viel mit den Platten aus den 70ern und 80ern um Elemente zu finden die mit meinen Drums etc. funktionieren. Ich bin oft auf Flohmärkten und in diversen Plattenläden um abstrakte Klangformen zu finden.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wo werden wir demnächst Deine neuen Produktionen zu hören bekommen und was stehen noch für Projekte an?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Auf unserem Label “ersguterjunge” ist in letzter Zeit einiges neues released worden. Zum Beispiel Chakuza&#8217;s &#8220;City Cobra&#8221; LP, Bizzy Montana seine Solo-LP “M.a.d.u. (Mukke aus der Unterschicht)&#8221;. Auf dieser LP’n bin ich unter anderem mit Produktionen drauf vertreten. Die neue Bushido Single &#8220;Alles verloren&#8221; steht am Freitag den 17.08. in den Läden auf der ich auch einen Remix produziert habe. Sein Album &#8220;7&#8243; erscheint am 31.08. auf dem ich auch vertreten bin. Desweiteren wird dieses Jahr Saad seine LP &#8220;Der Pate&#8221;, sowie D-Bo seine LP &#8220;Sans Souci&#8221; &amp; unser neuer Labelsampler in den Läden stehen. Auf allen Veröffentlichungen bin ich mit Produktionen zu hören. Ansonsten arbeite ich an meiner eigenen Platte, eine Art Sampler komplett von mir produziert. Das wird die erste Produzentenplatte auf unserem Label werden. Mit dabei ist die Elite des deutschen HipHops und ein paar Überraschungen. Des Weiteren arbeite ich an einem Instrumental Soul / Jazz Projekt neben dem Hip-Hop. Mit Livemusikern etc. das wird auf jeden Fall ein nächster Schritt sein den ich gehen werde. In Zukunft stehen auf jeden Fall einige Sachen an.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Ist deutscher Hip-Hop in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg groß verbreitet?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Als wir damals 1996 angefangen haben gab es einige Leute die auch Musik gemacht haben. Heutzutage haben nur noch wenige von damals “überlebt”. Es ist ein harter Weg wenn man was erreichen will. Aber jede Stadt hier im Umkreis hat eine kleine Gruppe von Leuten die Musik machen. Von manchen hört man mehr von manchen hört man weniger. Wie gesagt es ist ein steiniger Weg da muss man die Zähne zusammenbeißen und durch. Das Potential hat meistens nur einer aus einer Gruppe so wie ich das die letzten Jahre mitbekommen hab. Auf jeden Fall bin ich stolz das ich auch ein bisschen eine Art Vorbild für manche Leute hier bin da, wenn der Wille stark ist, es jeder schaffen kann sein Ziel ein Stück näher zu kommen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Woher nimmst Du Die Inspiration für neue Songs?</p>
<p><strong>Screwaholic:</strong> Die Inspiration gibt mir der Alltag. Jeder Tag ist eine neue Inspiration für mich und meine Produktionen. Mal bin ich traurig, mal bin ich glücklich. „Nicht jeden Tag ist Sonnenschein; nicht jeder Tag ist Regen.“ Das spiegelt sich in meinen Produktionen wider. Ich höre auch sehr viel Musik außerhalb des Hip-Hops das ist sehr wichtig sonst versteift man sich zu sehr auf einem Thema. Ich bin ein Riesenfan von 70er Soul- und Jazzmusik: Sachen wie von John Klemmer, Ahmad Jamal, Walter Jackson bis hin zu The New Birth oder The Undisputed Truth, oder auch Synthpop wie von Jean Michel Jarre oder Kitaro… Früher gab es sehr gute Musik, das fehlt mir heutzutage. Heutzutage ist alles auf Geld und Erfolg aus. Früher gab es noch echte Musik mit Herz das höre ich auf jeder Platte, die ich mir von damals anhöre. Das inspiriert mich auch wiederum Musik mit Herz zu machen für den Hörer, der kaum noch Zeit hat für gute Musik in der heutigen Gesellschaft.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Abschließend noch ein paar Worte für deine Fans in der Region.</p>
<p><strong>Screwaholic: </strong>Danke Euch von <a href="http://www.meinsbh.de/">www.meinsbh.de</a> auf jeden Fall für Euer Interesse an mir. Hat mir Spaß gemacht Eure Fragen zu beantworten! Zudem möchte ich allen Leuten in unserer Region danken für die Unterstützung die Ihr mir gebt. Und es freut mich, dass ich viele Nachrichten bekomme, dass Ihr stolz seid aus unserer Region zu kommen, weil ich unseren Schwarzwald auf der Hiphop Landkarte ein Stück näher gebracht habe! Haltet auf jeden Fall Ausschau, denn meine LP steht bald in den Läden! Falls Ihr schöne Kleidung aus der Region haben möchtet, dann geht auf <a href="http://www.vscity.de/">www.vscity.de</a>. Ansonsten checkt noch <a href="http://www.myspace.com/screwaholic">www.myspace.com/screwaholic</a> . Meldet Euch dort an, und Ihr könnt mit mir in Kontakt treten, falls Ihr Fragen, Anregungen etc. habt. Oder schaut mal auf <a href="http://www.ersguterjunge.de/">www.ersguterjunge.de</a> vorbei -meiner Labelseite. Danke…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heike Kloss (Oberndorf)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2007/07/20/interview-mit-heike-kloss/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 11:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Heike Kloss in Interview bei meinsbh.de" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/07/06a_web.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/06a_web_0.jpg" title="" class="shutterset_singlepic27" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/27__85x120_06a_web_0.jpg" alt="Interview mit Heike Kloss (Oberndorf)" title="Interview mit Heike Kloss (Oberndorf)" />
</a>
</p>
<p>Aufgewachsen in <a href="http://www.oberndorf.de">Oberndorf a.N</a>.<br />
Bekannt als &#8220;Biene&#8221; aus der Serie &#8220;<a href="http://www.rtl.de/comedy/comedy_allesatze.php">Alles Atze</a>&#8221;<br />
Als &#8220;beste Schauspielerin einer Comedy-Serie&#8221; nominiert für den Deutschen Fernsehpreis und den Deutschen Comedypreis.</p>
<p><span id="more-9"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Frau Kloss, wir kennen Sie aus der Fernsehserie „Alles Atze“ als „Biene“, die Freundin von Atze Schröder. Kommt es vor, dass Sie auch auf der Straße beim<br />
Einkaufen als „Biene“ angesprochen werden?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Erst vorige Woche beim Sommerfest der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin bin ich wieder als „Biene“ angesprochen worden.<br />
Meist werde ich angesprochen mit „sind sie Schauspielerin?“ Ohne Kostüm und Maske werde ich nicht sofort mit der Sendung „Alles Atze“ in Verbindung gebracht.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Biene verkörpert die typische Blondine. Man kann sich vorstellen, dass die Reaktionen von Frauen und Männern  auf die Rolle sehr unterschiedlich ausfallen. Stimmt das ?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Die Reaktionen von Frauen und Männern auf die Serie ist sehr unterschiedlich. Frauen amüsieren sich mit der Aussage: „ja, so sind sie, die Männer“ und Männer erkennen sich in Atze wieder und wünschen sich, ihr Machotum so ausleben zu können wie er. In dem Gefüge der Serie lachen die Frauen über die überzogene Darstellung der gutgläubigen Biene, von den Männern wird sie in erster Linie als sexy bezeichnet.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Mit 14 Jahren nahmen Sie bereits Tanz-Unterricht in Stuttgart. 2 Jahre<br />
später fanden Sie sich in New York wieder. Es folgte eine Theaterausbildung<br />
in Wien. Dann Engagements bei Musicals wie „Cats“ oder „Grease“, und bald darauf standen Sie für ARD und RTL vor der Kamera. War es schon immer Ihr Wunsch, raus<br />
aus der schwäbischen Kleinstadt Oberndorf – hin zu den Metropolen der Welt?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Bereits als Kind träumte ich davon, in einem Musical mitzuwirken, dabei inspirierten mich vor allem Filme mit Gene Kelly. Mit vier Jahren nahm ich Ballettunterricht bei Elly Grimm in meinem Heimatdorf Altoberndorf. Frau Grimm förderte mich und schickte mich zum Tanzunterricht nach Stuttgart. Mein dortiger Tanzlehrer Ray Lynch ermöglichte mir mit 16 Jahren einen ersten Aufenthalt in New York, der mich prägen sollte. Ich konnte es kaum erwarten, nach dem Abitur meine Ausbildung in New York und Wien anzutreten.<br />
Der Beruf bringt es mit sich, in Städten zu leben, wo es Engagements gibt. Trotzdem bin ich meinem Heimatort Oberndorf sehr verbunden und werde sogar im Zuge meiner Tournee mit dem Stück „Mondscheintarif“ am 22. April 2008 ein Gastspiel in der dortigen Neckarhalle haben.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> 2003 und 2005 erhielt die Serie „Alles Atze“ den Deutschen Comedy-Preis, sowie<br />
den Deutschen Fernsehpreis für die beste Comedy-Serie. Nicht zuletzt durch Ihre<br />
schauspielerische Leistung. Wie schwierig ist es denn wirklich, die schusselige<br />
Biene  zu spielen?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Es ist für jeden Schauspieler eine große Genugtuung, eine Figur spielen zu können, die konträr zur privaten Person ist. Zur Darstellung: jeder Mensch hat viele Facetten und alles in sich, auch eine Naivität. Man muss sie nur hoch holen. Bei Biene bin ich mit einer großen Portion Selbstironie herangegangen. Über die lange Drehzeit von „Alles Atze“ hat sich die Figur verselbständigt. Ich konnte dann wie per Knopfdruck in den „Biene“ – Modus übergehen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Bis jetzt kennt man Sie vorallem aus der Comedy und dem Unterhaltunggenre. Bekommen wir irgendwann auch einmal die etwas ernstere Heike zu sehen?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Erst neulich musste ich aufgrund meiner Schwangerschaft eine Rolle als Polizistin absagen. Obwohl mir das Komische liegt, bin ich nicht abgeneigt, auch ernste Rollen zu spielen.<br />
In „Mondscheintarif“, obschon als Komödie bezeichnet, gibt es durchaus auch ernste Momente.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Privat haben Sie Ihre Premiere gerade hinter sich: Sie haben Ihren Manager Harald Braun geheiratet, erwarten Nachwuchs und leben in Berlin. Beruflich hatten Sie im November 2006 Premiere mit dem Theaterstück „Mondscheintarif“. Werden wir Sie künftig häufiger auf der Bühnen als im Fernsehen antreffen?</p>
<p><strong>Heike Kloss:</strong> Da „Mondscheintarif“ so ein großer Erfolg ist, werde ich diesem Stück sicherlich für einige Zeit erhalten bleiben. Zudem spiele ich auch in diesem Jahr wieder mit Thomas Fritsch und Claudia Rieschel in der Theaterproduktion „Halbe Wahrheiten“.<br />
Trotz allem lassen mir die Engagements Freiraum für Drehangebote. Wenn sich die Drehtage mit meinem zusätzlichen CD- Projekt und vor allem mit meiner Tochter und meinem Mann vereinbaren lassen, gibt es sicherlich auch wieder Neues im TV.<!--more--><!--more--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gaby Hauptmann (Trossingen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2007/07/16/interview-mit-gaby-hauptmann/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 05:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Gaby Hauptmann" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2007/07/pressefoto.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/pressefoto.jpg" title="" class="shutterset_singlepic20" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/20__50x90_pressefoto.jpg" alt="Interview mit Gaby Hauptmann (Trossingen)" title="Interview mit Gaby Hauptmann (Trossingen)" />
</a>
</p>
<p>Geboren am 14. Mai 1957 in <a href="http://www.trossingen.de">Trossingen</a><br />
Aufgewachsen in Trossingen<br />
Journalistin, Bestsellerautorin<br />
Titel: Suche impotenten Mann fürs Leben, Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig, Hengstparade …<br />
Verfilmungen: Nur ein toter Mann ist ein guter Mann, Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig, Fünf-Sterne-Kerle inklusive, …</p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Als Sie damit begannen, den 1995 erschienenen Bestseller “Suche impotenten Mann fürs Leben” zu schreiben, hätten Sie zu dieser Zeit daran gedacht, dass weitere Romane dieser Art mit Titeln wie “Nur ein toter Mann ist ein guter Mann” oder “Eine Handvoll Männlichkeit” folgen würden? Oder war dies schon zu diesem frühen Zeitpunkt von Ihnen geplant?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> 1994 arbeitete ich für den Südwestfunk und den Hessischen Rundfunk. Ich produzierte eine Serie „Pp-Prominenz privat“ für die Hessen und drehte einige Dokumentationen – darunter eine über meinen Großvater, den Feldbergmaler Karl Hauptmann – für den damaligen SWF. Mein Weg war mir ganz klar, ich wollte weiterhin Filme machen, vielleicht auf Spielfilme umsteigen. Die Idee zu „Suche impotenten Mann fürs Leben“ kam mir an einem Nachmittag und ich setzte das Buch recht schnell um, weil ich nur wenige Wochen Drehpause hatte. Als der Ruf nach einem zweiten Buch laut wurde – möglichst eine Fortsetzung der Komödie um David und Carmen, schrieb ich das totale Antibuch „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“, mit einer älteren, eher unsympathischen Protagonistin und einigen Todesfällen. Damit dachte ich, die Ära Buch abgeschlossen zu haben. Heute sind es 17 Bücher in 30 Ländern, viele davon von Regina Ziegler verfilmt.<br />
 <br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Diese Romane zum Kampf der Geschlechter setzten sich auch in den Folgejahren mit Titeln wie “Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig&#8221; fort. Ganz offensichtlich Bücher, die die Welt aus der Perspektive einer Frau beschreiben. Wie gehen Männer eigentlich mit Ihren Büchern um?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Es kommt auf die Männer an. Aufgeschlossene Männer haben damit kein Problem, die lesen meine Bücher genauso wie Frauen und lachen darüber – oder lernen. Es gibt bei Männern ja auch den gewissen Aha-Effekt. Erinnern wir uns an die erste Cosmopolitan – die wäre von Männern nie gekauft worden, aber sie haben sie heimlich auf dem Clo gelesen, um herauszufinden, wie eine Frau tickt. Und dann gibt es natürlich auch die Männer, die ihren Frauen verbieten, zu mir zu kommen. Bei Lesungen höre ich das immer wieder – und selbstverständlich sind die Frauen da. Solche Männer gehen mir aus dem Weg, denn es könnte ja sein, dass ich ihnen im Zweifelsfall rhetorisch überlegen bin – und das, bitte, möchte kein Mann. Schon gar nicht vor seiner Frau ?</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Gibt es auf der anderen Seite hingegen auch Frauen, die mit diesen Romanen nicht einverstanden sind und Ihnen dies auch mitteilen?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Es gab ganz am Anfang einige Frauen, die meinten, ich würde die Frauenbewegung verraten. Ich habe nie kapiert, was sie meinen. Sehr viele Frauen schreiben mir zum Beispiel, dass ihnen „Mehr davon“ so gut getan hätte. Meistens stecken sie in irgendeiner Lebensphase, und holen sich Mut und Anregung aus meiner Biografie. Doch, da fällt mir ein konkreter Fall ein: Eine Lehrerin aus der Grundschule meiner Tochter ließ einen Schüler eines meiner Bücher in meinen Briefkasten stecken. Sie schrieb dazu, dass es das Geld nicht wert sei. Aber sie war zu feige, mir das selbst zu sagen. Ich habe sie dann angerufen, bekam sie aber nie an die Strippe.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> In wie weit lassen Sie sich durch die Meinung von Buchkritikern beeinflussen? Beschäftigen Sie sich überhaupt damit oder zählt für Sie nur die Meinung Ihrer Leser?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Da ich Journalistin bin und oft genug bei den Redaktionskonferenzen dabei saß, weiß ich auch, wie manche Kritiken entstehen. Kritik bedeutet im Normalfall „kritisieren“ und ein hämischer Verriss verspricht mehr Leserinteresse als eine Lobhudelei. Lobhudeleien machen den Verfasser übrigens sofort verdächtig, die Kollegen denken, er habe keine Ahnung. Überhaupt schreiben vor allem Feuilletonisten gern für die Leute aus ihrer eigenen Zunft. Die Leser kommen erst an zweiter Stelle…<br />
Selbst bei einem recht positiven Artikel im „Spiegel“ habe ich nachher erfahren, dass die Frau des Redakteurs – die keine Journalistin ist, aber mich nicht leiden kann – zu Hause in ihrem Kämmerlein noch einige Änderungen an dem Artikel ihres Mannes angebracht hat. So kann man dann doch das Opfer einer Frau werden <img src='http://interview-sbh.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Im April 2003 lief die Verfilmung Ihres ersten Bestsellers “Suche impotenten Mann fürs Leben” in den Kinos, nachdem Sie nach Erscheinen des Romans, acht Angebote zur Verfilmung bekommen hatten. Was war das für ein Gefühl, als Sie den Film dann endlich auf großer Leinwand sehen konnten?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Ach, da ich aus der Fernsehbranche komme, mache ich mich da von großen Gefühlen frei. Die Kinder haben das Laufen gelernt und ich genieße dann einfach das Produkt.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Nachdem Sie 1994 mit “Alexa, die Amazone” einen Jugendroman über eine junge Reiterin verfasst haben, sind Sie nun mit der 2005 zum ersten Mal erschienenen  Buchreihe “Kaya” auf dieses Terrain zurückgekehrt. Welches Verhältnis haben Sie persönlich zu Pferden und dem Reitsport?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Ich bin in Trossingen im Reitstall aufgewachsen, mein Reitlehrer Hans-Ulrich Buhk war mir wichtiger als sämtliche Lehrer und heute ist meine Tochter Valeska im Landeskader der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Wir haben zwei Ponys (einfach mal unter <a href="http://www.gaby-hauptmann.de/">www.Gaby-Hauptmann.de</a> nachlesen) und einen jungen Trakehner. Und mein alter Württemberger Florian, heute 27 Jahre alt, steht bei Freunden in Offenstallhaltung und ist der Anführer der Herde.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Diese Buchserie entstand in enger Zusammenarbeit mit Ihrer 15-jährigen Tochter Valeska, die selbst eine begeisterte Reiterin ist. Wie verlief diese Zusammenarbeit im Hause Hauptmann? War es durchwegs harmonisch oder gab es gelegentlich auch “künstlerische Differenzen”?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Mit meiner Tochter gibt es ständig Differenzen, aber das liegt eher an ihrer Pubertät als an unseren „künstlerischen Eisätzen“. Aber, Sie werden lachen, selbst diese Auseinandersetzungen helfen mir literarisch auf die Sprünge, denn Kaya ist dreizehn und hat die Marotten dieses Alters. Valeska liest meine Texte gegen, hat Anregungen und korrigiert vor allem meine Ausdrücke. Das kommt bei dieser Altersgruppe gut an, denn die Sätze sind authentisch und nicht von einer 49jährigen auf jung getrimmt.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Haben Sie nach dieser Rückkehr zu Ihren Wurzeln nun wieder Lust an etwas völlig Neuem bekommen? Oder wird vielleicht schon bald die nächste Runde im “Geschlechterkampf” eingeläutet?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Ich schreibe gerade an „Ran an den Mann“. Fühlen Sie sich da nicht angesprochen?</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Ihre Bücher werden mittlerweile in 30 Ländern verkauft, darunter auch Brasilien, Japan und China. Gibt es dabei Länder, in denen eine besonders hohe Nachfrage beobachtet werden kann?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> Die typischen „Macho“-Länder sind besonders scharf auf meine Bücher. In Brasilien, Portugal, Spanien, Italien und Frankreich waren meine Bücher ewig auf der Bestsellerliste. Und in Brasilien bin ich eine volle Woche lang im 45-Minuten-Takt von Journalist zu Journalist gewandert. Der „impotente Mann“ war dort die Sensation und großer Gesprächsstoff.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Allein bis 1999 konnten Ihre Werke schon über drei Millionen Mal verkauft werden. Was liest eine so erfolgreiche Autorin eigentlich selbst? Haben Sie eine/n Lieblingsschriftsteller/in?</p>
<p><strong>Gaby Hauptmann:</strong> In der Zwischenzeit sind wir bei über sechs Millionen in Deutschland – und da ich in diesem Jahr [Anm. d. R.: 2006] mit zwei Kaya-Bänden und dem neuen Buch für Piper drei Bücher geschrieben habe, nebenher noch einen Freund, eine Tochter und im Moment elf Haustiere habe, dazu die Pferde und einige Termine außer Haus, können Sie sich vielleicht ausrechnen, wie viel Zeit noch bleibt. Aber wenn ich lese, vor allem bei Flügen, lese ich gern Biografien wie „Paris war eine Frau“. Da geht es um die Künstlerinnen der zwanziger und dreißiger Jahre in Paris, oder ich lese gern gute, strategisch ausgeklügelte Krimis, die nicht blutrünstig sind, oder natürlich den neuen Martin Walser: „Angstblüte“. Den zuerst – und nicht nur, weil er mein Bodensee-Nachbar ist <img src='http://interview-sbh.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
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