<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>im Interview auf meinsbh.de: &#187; Kunst</title>
	<atom:link href="http://interview-sbh.de/category/kunst/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://interview-sbh.de</link>
	<description>Persönlichkeiten aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 May 2010 04:00:22 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Ingrid Bösch (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2010/05/13/ingrid-bosch-villingen-schwenningen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2010/05/13/ingrid-bosch-villingen-schwenningen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 04:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=319</guid>
		<description><![CDATA[Ingrid Bösch, 1943 in Villingen geboren, lebt seit 16 Jahren in der Hammerhalde. In Ihrer Jugend besuchte Sie die Gewerbeschule, wo Sie eine Lehre als Bauzeichnerin abschloss. 2006 gründete Sie den Loretto Treff, wo Menschen die Möglichkeit haben gemeinschaftlich aktiv zu sein, Freundschaften aufzubauen und ein Gemeinsamkeitsgefühl zu entwickeln. In demselben Jahr ist sie ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/090109_Ingrid-Bösch_Villingen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-320" style="margin: 5px; border: 0px;" title="090109_Ingrid Bösch_Villingen" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/090109_Ingrid-Bösch_Villingen-140x150.jpg" alt="090109_Ingrid Bösch_Villingen" width="140" height="150" /></a>Ingrid Bösch, 1943 in Villingen geboren, lebt seit 16 Jahren in der Hammerhalde. In Ihrer Jugend besuchte Sie die Gewerbeschule, wo Sie eine Lehre als Bauzeichnerin abschloss. 2006 gründete Sie den Loretto Treff, wo Menschen die Möglichkeit haben gemeinschaftlich aktiv zu sein, Freundschaften aufzubauen und ein Gemeinsamkeitsgefühl zu entwickeln. In demselben Jahr ist sie ebenso Bürgermentorin geworden. Seit 2007 ist sie Vorstandsvorsitzende von Ward 25 – Hilfe für Sri Lanka, wo sie seit mehreren Jahren aktiv mitwirkt.<span id="more-319"></span></p>
<p> </p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wieso war es für Sie von großer Bedeutung sich ehrenamtlich sozial zu engagieren und woher haben Sie den Willen dafür aufgebracht?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Als Jugendliche hatte es mir großen Spaß gemacht, aktiv im DRK zusammen mit anderen Engagierten zu arbeiten. Diese positive Erfahrung war für mich Grund genug, um in dieser Richtung meinem künftigen „Seniorenleben“ einen Sinn zu geben. Da ich mit Überzeugung bei dieser Arbeit dabei bin, braucht es nicht einen besonderen Willen dazu.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie kamen Sie zu der großartigen Idee den Loretto Treff zu gründen?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Anlass war der Bürgermentoren-Kurs. Er wurde von der VHS Villingen-Schwenningen angeboten, unter der Leitung von der damaligen VHS-Chefin Dr. Christel Pache und Annette Hug-Kalisch vom Amt für Familie, Jugend und Soziales. Ich nahm an diesem Kurs teil, um eine Übersicht zu bekommen über Möglichkeiten des Bürgerschaftlichen Engagements hier in Villingen-Schwenningen. Die Idee entstand während eines sehr inspirierenden Besuches unserer Kursteilnehmer in der „Wirkstatt“ in St. Georgen. Und diese Idee habe ich auch dort spontan verkündet. Das war die Geburtsstunde vom Loretto-Treff Hammerhalde.<br />
 <br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Was hat sie am meisten positiv nach der Gründung des Loretto Treffs überrascht und erfreut? Haben Sie erwartet, dass das Projekt so gut gelingt?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Die Resonanz war und ist umwerfend. Ich hatte nicht erwartet, dass das Interesse so groß ist. Überraschend auch, dass so viele bereit sind mitzuhelfen bzw. eigenverantwortlich selbst Veranstaltungen anzubieten.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was brachte Sie dazu auch bei Ward 25 aktiv zu werden?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Die zufällige Bekanntschaft mit dem damaligen Vereinsvorsitzenden auf einem Rückflug aus einem Urlaub in Sri Lanka. Ich war begeistert von der Idee, mit wenig Geld so viel in Sri Lanka erreichen zu können. Das war 2002. Seit dieser Zeit habe ich Ward 25 – Hilfe für Sri Lanka – als eine äußerst effizient arbeitende Hilfsorganisation kennen gelernt, die vor allem Patenkinder vermittelt, aber auch – vor allem im Landesinnern – viele Projekte initiiert . Die Spenden gehen zu 100 % nach Sri Lanka. Dort arbeiten sehr engagierte Einheimische, um die Armut mit dem Geld aus Deutschland zu lindern. 2007 fiel der 1. Vorsitzende von Ward 25 krankheitsbedingt aus. Ich hatte die Jahre zuvor bereits im Vorstand mitgearbeitet, deshalb war durch meinen Vorsitz eine kontinuierliche Weiterführung unserer Vereinsarbeit gegeben.<br />
  <br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Als Vorstandsvorsitzende haben Sie sicherlich ein besseres Bild über die Armut und die sozialen Probleme in Sri Lanka und werden öfters über Probleme auf der Insel informiert. Inwiefern hat dies einen Einfluss auf Ihr Leben genommen?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Seither ist mir klar geworden, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns hier so gut geht. Wie lautet noch der Spruch: „Wir klagen auf hohem Niveau!“<br />
Auch die Gelassenheit der Menschen dort lässt bei mir Spuren zurück – wenn auch leider nicht dauerhaft.<br />
Und ganz entscheidend: es ist für mich ein gewaltiger Unterschied, ob ich ärmste, bedürftige Menschen vor Ort begegne, das geht viel mehr unter die Haut als wenn ich sie im Fernsehen sehe.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Haben Sie schon positive Auswirkungen Ihres Engagements bemerkt, über die Sie sich sehr erfreuen? Was ist für Sie das Besondere am sozialen Engagement in Ihrer Gesellschaft?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Positive Auswirkungen gibt es viele: Hier in der Hammerhalde bekomme ich immer wieder die Rückmeldung, dass der Loretto-Treff eine tolle Sache ist. Es wurden schon viele Bekanntschaften geschlossen, das Kursangebot wird sehr gerne angenommen, mittlerweile haben sich Gruppen zusammengetan, die eigen initiativ Unternehmungen planen.<br />
Dies, aber auch die Unterstützung durch die vielen Aktiven sind für mich Bestätigung, dass die Bewohner – wie man mir sagte – darauf gewartet haben, dass so was organisiert wird. Und seit ich persönlich auch viele Menschen hier kennen gelernt habe, fühle ich mich hier heimisch.</p>
<p>Auch durch Ward 25 erfahre ich viel Positives. Wir Vorstandsmitglieder sind mit Begeisterung bei der Arbeit, dieses Gefühl der Gemeinsamkeit ist eine echte Bereicherung für mich. Und in Sri Lanka gibt es nichts Schöneres, als in strahlende Kinderaugen – und auch die ihrer Eltern – zu schauen. Wir bekommen dadurch mehr zurück als wir geben!<br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Was planen Sie für Ihre weitere Zukunft?</p>
<p><strong>Ingrid Bösch:</strong> Auch künftig wird mir meine Arbeit in einem Architekturbüro großen Spaß machen. Deshalb werde ich mich aber nicht weniger sozial engagieren. Im Gegenteil: Im Frühjahr beginnt die Weiterbildung als Bürgermentoren-Trainerin. Im Herbst ist ein Bürgermentoren-Kurs in VS geplant in Zusammenarbeit mit Ines Hädrich vom Amt für Familie, Jugend und Soziales und mir. Dadurch erhoffe ich mir eine besondere Breitenwirkung für die Realisierung von Bürgerschaftlichem Engagement. Es gibt viele Menschen, die gerne etwas für sich und andere tun möchten, aber nicht richtig wissen, was ihnen entsprechen könnte. In diesem Kurs haben sie die Möglichkeit, sich zu orientieren.<br />
Jetzt aber steht die Reise nach Sri Lanka an. Ich werde zusammen mit einer Patin aus VS und unserer Freunde der Schwesternorganisation „Ward 25 Group“ die Patenkinder treffen und die vielen Projekte besichtigen, die vergangenes Jahr realisiert wurden. Eine anstrengende Reise, aber die vielen Begegnungen mit den freundlichen Menschen werden die Strapazen vergessen lassen.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 09.01.09 per Email geführt.</p>
<p>Kontaktadresse: <a href="mailto:Ingrid.Boesch@t-online.de">Ingrid.Boesch@t-online.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2010/05/13/ingrid-bosch-villingen-schwenningen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Michael Kopp (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2010/02/25/michael-kopp-villingen-schwenningen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2010/02/25/michael-kopp-villingen-schwenningen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 04:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=308</guid>
		<description><![CDATA[Michael Kopp, 1951 in Schwenningen geboren, ist Vorstandsvorsitzender des Förderkreises ‚lebendiges Uhrenindustriemuseum’ in Villingen-Schwenningen. Er besuchte das Wirtschaftsgymnasium in Villingen. Seine Familie ist seit mehr als 100 Jahren in der Uhrenfertigung tätig. Seit 1994 ist er auf die Herstellung und den Vertrieb von Werbeuhren spezialisiert. Mit Cornelia Kopp zusammen führt er dieses Unternehmen unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081211_Michael-Kopp_Schwenningen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-309" style="margin: 5px; border: 0px;" title="081211_Michael Kopp_Schwenningen" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081211_Michael-Kopp_Schwenningen-150x120.jpg" alt="081211_Michael Kopp_Schwenningen" width="150" height="120" /></a>Michael Kopp, 1951 in Schwenningen geboren, ist Vorstandsvorsitzender des Förderkreises ‚lebendiges Uhrenindustriemuseum’ in Villingen-Schwenningen. Er besuchte das Wirtschaftsgymnasium in Villingen. Seine Familie ist seit mehr als 100 Jahren in der Uhrenfertigung tätig. Seit 1994 ist er auf die Herstellung und den Vertrieb von Werbeuhren spezialisiert. Mit Cornelia Kopp zusammen führt er dieses Unternehmen unter dem Namen ‚promo-watch’, davor verkaufte er Uhren.<span id="more-308"></span></p>
<p> </p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie kamen Sie zu der Entscheidung, sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Werbeuhren zu spezialisieren? Was war für Sie das Besondere daran?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Es war die Erkenntnis, dass der klassische Uhrengroßhandel wenig Zukunftschance hatte.<br />
Luxus-Uhren werden heute direkt vertrieben, Billiguhren über fachfremde Kanäle mit Direkteinkauf in Fernost. Das Besondere an Werbeuhren ist die kreative Komponente. Es muss für jeden Kunden, für jede Situation eine individuelle Lösung gefunden werden, wo die Uhr als Verstärkung eines Webeeffekt eingesetzt wird.<br />
  <br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Was war der Grund, dass sie das Uhrenindustriemuseum als Themengebiet für Ihr ehrenamtliches Engagement ausgewählt haben?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> ich mit der hiesigen Uhrenindustrie, die nicht mehr existiert,  sehr stark verbunden bin und von dieser Industrie auch gelebt habe. Darüber hinaus ein allgemeines Interesse an Geschichte und vor allen Dingen an Wirtschaftsgeschichte.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wieso ist das Uhrenindustriemuseum so außergewöhnlich?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Im Museum ist exemplarisch eine komplette Uhrenfabrik aufgebaut.<br />
Es ist ein lebendiges Museum, in dem die Maschinen laufen.<br />
Es ist noch die letzte Herstellungsstätte eines mechanischen Weckers in Europa.<br />
Das Museum wurde und wird sehr stark durch ehreamtliches Engagement (Geld und Arbeit) durch die Bevölkerung getragen.<br />
Weil das Museum so außergewöhnlich ist, wurde es im Jahre 2003 vom European Museum Forum als das beste Technikmuseum in Europa ausgezeichnet.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Inwiefern charakterisiert es unsere Region?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Unsere Region lebte fast komplett von der Uhrenindustrie und ihren Zulieferern. Es gibt für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts und für das 20. Jahrhundert keinen anderen Industriezweig und auch keine Institution die das Leben, Arbeiten und vor allen Dingen das Denken in unserer Region mehr beeinflusste.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Ihre Überlegung, die Industriemuseen und Einrichtungen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu vernetzen und eine Industriestraße zu eröffnen ist aufgrund von Potential in unserer Region realisierbar .Was ist das Ziel dieser Idee und inwiefern ist sie ausgereift?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Die Idee steht ganz am Anfang und muss mit Partner in der Region wie z.B. das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen weiter entwickelt werden. Das Ziel ist letztendlich die Schaffung einer Marke „Schwarzwaldtourismus“, die die historische und kulturelle Bedeutung der jahrhundertealten Industriegeschichte zur Seele hat und weitergeht als Schwarzwälder Kirschtorte und Bollenhüte, die im Übrigen nicht verschwinden sollen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Letztes Jahr wurden im Schwenninger Uhrenmuseum 140 Wecker verkauft, so viel wie noch nie. Was könnte Ihrer Meinung nach der Grund dafür gewesen sein?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Ein Grund ist einfach die Sonderedition zu „100 Jahre Stadtrecht Schwenningen“ das wir 2007 gefeiert haben. Die Edition war auf 100 Stück limitiert und in 6 Woche ausverkauft.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Die Uhren wurden von Ehrenamtlichen produziert. Woher stammt die Motivation der ehrenamtlichen Senioren? Haben sie einen Bezug zu dem Uhrenindustriemuseum?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Ich sage immer wieder: „ Wer einmal mit Uhren zu tun hatte, kommt nicht mehr weg.“ Und so ist es auch mit den Ehrenamtlichem, die alle in der Uhrenindustrie tätig waren und eine ganz starke Affinität zu Ihrem ehemaligen Berufsleben haben. Die Motivation kommt einfach aus Liebe zum ausgeführten Beruf.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Die Landesgartenschau erwartet viele Besucher. Was erhoffen Sie sich durch die Touristenbesuche im Bezug auf unsere Region und das Uhrenindustriemuseum (o. die Industriestrasse)?</p>
<p><strong>Michael Kopp:</strong> Es werden mindestens 750.000 Besucher nach VS kommen. Die Stadt wird sich im positiven Licht darstellen. Ich denke, dass viele Besucher merken werden , dass Villingen-Schwenningen nicht so schlecht ist, wie of dargestellt. Sie weden positiv überrascht sein. Diese Besucher werden wieder kommen und dann vielleicht und hoffentlich das Uhrenindustriemuseum besuchen. Die Landesgartenschau wird selbstverständlich im Jahr 2010 einige Besucher ins Museum bringen. Ich denke aber viel wichtiger ist die langfristige Wirkung, wenn wir uns als zukunftsorientierte und sehr lebens- und erlebenswerte Stadt darstellen. Davon werden alle Institutionen profitieren.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?</p>
<p>Ich werde mich weiterhin für die Erhaltung unserer jahrhundertealten industriellen Kultur einsetzen. Möglichkeiten dazu gibt es sehr viele. <br />
Addresse: <a href="mailto:Michael.kopp@promo-watch.de">Michael.kopp@promo-watch.de</a><br />
Tel 07720-31971<br />
oder abends 07720-22065</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2010/02/25/michael-kopp-villingen-schwenningen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Horst Dinges (Rottweil)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2010/02/02/horst-dinges-rottweil/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2010/02/02/horst-dinges-rottweil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 04:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreis Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=304</guid>
		<description><![CDATA[Horst Dinges wurde 1972 in Heilbronn geboren und wuchs in Hardt, Schramberg, Tennenbronn, Mariazell…auf. 1996 führte er im Studententheater in Leipzig das erste Mal Regie und sein erster Schauspielauftritt fand 2000 im Zimmertheater in Rottweil statt. Horst Dinges übernahm Theaterrollen in Werken von Shakespeare, Brecht, Goethe, Lessing und vielen mehr. Zurzeit lebt der Schauspieler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081212_Horst-Dinges_Rottweil.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-305" style="margin: 5px; border: 0px;" title="081212_Horst Dinges_Rottweil" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/081212_Horst-Dinges_Rottweil.jpg" alt="081212_Horst Dinges_Rottweil" width="100" height="95" /></a>Horst Dinges wurde 1972 in Heilbronn geboren und wuchs in Hardt, Schramberg, Tennenbronn, Mariazell…auf. 1996 führte er im Studententheater in Leipzig das erste Mal Regie und sein erster Schauspielauftritt fand 2000 im Zimmertheater in Rottweil statt. Horst Dinges übernahm Theaterrollen in Werken von Shakespeare, Brecht, Goethe, Lessing und vielen mehr. Zurzeit lebt der Schauspieler und Regisseur Horst Dinges in Rottweil.</p>
<p><span id="more-304"></span><br />
<strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben Theaterwissenschaft und Kommunikations- &amp; Medienwissenschaft studiert. Wie wurde damals Ihr Interesse am Theaterspiel geweckt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Am Spiel erst sehr viel später als an der Regie. Ich war schon während der Schulzeit an den Vorgängen hinter der Bühne interessiert, weil ich das Aufbauen von Phantasiewelten liebte. Ich kann nicht einmal mehr genau sagen, was letztlich den Ausschlag gab. Ich erinnere mich noch, wie ich in der 7. Klasse in einem Schulstück über die Nibelungensage den Siegfried spielte und mich fürchterlich blamierte. Aber mein Interesse an der Bühne blieb viele Jahre lang sehr groß.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was hat Sie davon überzeugt, den Weg als Schauspieler und Regisseur einzuschlagen?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Eine hervorragende Frage, die ich leider nicht so einfach beantworten kann. Wahrscheinlich lag es daran, dass viele meiner Schulfreunde immer davon sprachen, in ihrem Leben etwas Eigenes machen zu wollen. Aber ich bin heute noch erstaunt, dass ich es wirklich durchgezogen habe.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Nachdem Sie 2003 nach München zogen und von 2006 bis 2008 in Nürnberg lebten, haben Sie sich wieder in unserer Region angesiedelt. Was gefällt Ihnen im Schwarzwald–Baar-Kreis besonders gut?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Die Überschaubarkeit und der kleine Kreis kulturell interessierter Menschen bieten eine Art Nestwärme, die ich genieße. In meinem Beruf komme ich viel in der Gegend herum, gastiere in ganz Baden-Württemberg und freue mich immer, wenn ich in die Heimat zurück komme. Vorort mag ich es, mich in meinem Berufsleben durchbeißen zu müssen. Natürlich kann man das auch andernorts. Aber ich habe eben auch noch einige Kontakte aus meiner Jugend, die sich dann und wann bezahlt machen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Welche Art von Drama lässt Sie auf der Bühne am Besten in eine Rolle schlüpfen?  (Tragödie, Komödie etc. …?)</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Ich selbst liebe alle Rollen, die viel von einem Schauspieler verlangen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um einen Schwank oder eine Tragödie handelt. Außerdem gefallen mir Rollen, die mit Erwartungen in positiver Weise brechen und Zuschauer überraschen. Der tragische Moment in einer Komödie oder der Witz in einer Tragödie ist etwas ganz Eigenes.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Das Medley ‚Man braucht nur Mut und ein paar Lügen’ gehört zu Ihren aktuellen Aufführungen. Was ist das Besondere an einem Medley, dass es die Zuschauer fesselt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Nun, zunächst einmal ist es ein Wort, das anders klingt als Ein-Mann-Theater, das ja nach schwerer Kost riecht. Aber vor allem ist es die Tatsache, Stücke alter Autoren so zu mischen, dass daraus eine ganz neue, witzige Nummer wird, die eben nicht nur banal ist, wie es oft von Comedy-Künstlern angeboten wird. Dabei sind die Zutaten im Grunde dieselben. Im Theater gibt es schon seit den Anfängen nichts wirklich Neues mehr. Die Kunst ist es, das Spiel immer neu auf die Zuschauer abzustimmen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was ist Ihrer Meinung nach bei einer Vorführung wichtig, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht zu verlieren?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Theater ist im Grunde ein Handwerk und braucht die entsprechenden Berufskenntnisse. Im Ablauf sollte eine Handlung dem rasanten Tempo, das wir heute leben entsprechen können und trotzdem verständlich bleiben. Rasche Wechsel und Wendungen in der gedanklichen Ausrichtung des Stücks (sofern der rote Faden sichtbar bleibt) helfen dem Schauspieler, die Zuschauer zu führen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Als Regisseur übernehmen Sie Verantwortung für die künstlerische Gestaltung eines Projekts. Worauf achten Sie bei der Gestaltung insbesondere? Welche kleinen Funktionen machen aus der Bühne einen lebendigen Schauplatz?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Eine gute Frage, die sich leicht beantworten lässt. Wenn man ein aufwendiges Theaterstück in einem richtigen Theaterhaus nimmt, und nacheinander Details entfernt, findet man es sehr leicht heraus.<br />
Ohne Bühnenbild kann Theater erfahrungsgemäß funktionieren. Ohne ein Haus ist es Freilichttheater, ohne Requisiten minimalistisch bis pantomimisch, ohne Kostüme heutig (private Kleidung) oder leidlich provokant (nackt). Ohne Lichtstimmungen ist es auch noch Theater. Aber ohne Schauspieler ist es kein Theater. Er ist das A und O des Theaters. Versagt er, fällt das Theater durch. Einen zweiten Versuch, wie im Film, gibt es im Theater nicht.<br />
Je nach Stück ist es natürlich unterschiedlich, was der Regisseur als Zutaten benutzt und was er hervorhebt. Ich inszeniere genauso gern aufwendig mit Licht, Kostüm, Toneinspielungen und Bühnenbild, wie ich ein Stück vor einer kahlen Wand mache. Es muss nur in sich stimmig sein und sich im Charakter des Werks und der Inszenierung widerspiegeln.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben schon etlichen Werke, wie Woyzeck, Don Juan, Mephistopheles…, inszeniert. Was gefällt Ihnen an diesem künstlerischen Akt?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Die Erschaffung einer ganz eigenen Welt und das Verlebendigen von kahlen Worten.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Pläne für die nächsten Jahre?</p>
<p><strong>Horst Dinges:</strong> Konkrete private und berufliche Pläne gibt es viele. Die Zukunft wird zeigen, welche sich verwirklichen lassen. Ansonst gilt: Künstlerisch auf dem Boden bleiben und dennoch vorankommen.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 12.12.08 per Email geführt.</p>
<p>Horst Dinges, Schwenningerstr 2, 78628 Rottweil; E-Mail: <a href="mailto:horstdinges@gmx.de">horstdinges@gmx.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2010/02/02/horst-dinges-rottweil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ulrich Schneider (Blumberg, Trossingen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/10/21/ulrich-schneider-blumberg-trossingen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/10/21/ulrich-schneider-blumberg-trossingen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Tuttlingen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=284</guid>
		<description><![CDATA[Ulrich Schneider, 1956 in Blumberg geboren, ist seit 1990 Lehrbeauftragter für Violoncello-Methodik an der Staatl. Hochschule für Musik Trossingen. Er lehrte schon an der Musikschule Schramberg, ist an der Musikschule Tübingen Fachbereichsleiter für Streicher, 1980 war er Dozent am &#8220;National Music Camp&#8221; in Malaysia, 1982 Dozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und 1985 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/090118_Ulrich-Schneider.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-285" style="margin: 5px; border: 0px;" title="090118_Ulrich Schneider" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/11/090118_Ulrich-Schneider-150x150.jpg" alt="090118_Ulrich Schneider" width="150" height="150" /></a>Ulrich Schneider, 1956 in Blumberg geboren, ist seit 1990 Lehrbeauftragter für Violoncello-Methodik an der Staatl. Hochschule für Musik Trossingen. Er lehrte schon an der Musikschule Schramberg, ist an der Musikschule Tübingen Fachbereichsleiter für Streicher, 1980 war er Dozent am &#8220;National Music Camp&#8221; in Malaysia, 1982 Dozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen und 1985 Dozent beim Orchester-Workshop in Jamaika. Des Weiteren war er Mitglied des &#8220;Jungen Kammerensembles&#8221; Baden Württemberg sowie Gründungsmitglied der &#8220;Sinfonietta Tübingen&#8221; und arbeitet in zahlreichen anderen Orchestern und Ensembles mit Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen. Er lebt mit seiner Familie in Pliezhausen (Kreis Reutlingen) und hat 3 Kinder.</p>
<p><span id="more-284"></span><strong>meinsbh.de: </strong>Wann haben Sie die ersten Erfahrungen mit Streichinstrumenten gemacht?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Mit knapp 12 Jahren.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was brachte Sie dazu, einen Berufsweg in der Musikrichtung einzuschlagen?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Mein Musiklehrer am Gymnasium motivierte mich; gleichzeitig erkannte ich, dass Musik der Bereich ist, der mich am allermeisten interessierte.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf an der Staatl. Hochschule für Musik in Trossingen?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Ich schätze den Kontakt zur Hochschule und den Studenten. An der Trossinger Musikhochschule hat die methodische Ausbildung einen hohen Stellenwert und bietet vielfältige Möglichkeiten.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Welche musikalischen Merkmale verbinden Sie mit unserer Region und was hielt Sie daran, in unserer Region wohnen zu bleiben?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Zunächst wohne ich nicht mehr in der Region, sondern pendle nach Trossingen. Interessant finde ich zu beobachten, wie die Musikhochschule in die Region ausstrahlt: durch eigene Konzerte, durch Studenten/Dozenten, die in der Region musizieren; durch Unterrichtstätigkeit von Studenten an Musikschulen in der Region oder privat.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Beruflich waren Sie schon in Asien und der Karibik tätig. Was hat Sie an der Musikkultur dort beeindruckt?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Einerseits die Selbstverständlichkeit, mit der die eigene Musik praktiziert und konsumiert wird und andererseits das große Interesse und die Offenheit für die mitteleuropäische „klassische“ Musik.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was für neue wichtige Erfahrungen konnten Sie mit nach Deutschland nehmen, die Ihnen in Ihrem Beruf weiterhalfen?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Die Erfahrung, dass Musik die internationale Sprache ist, die jeder verstehen kann und die ohne Sprachbarrieren gemeinsam “artikuliert“ und emotional erlebt werden kann.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Denken Sie dass es in unserer Region ein großes Potential an Nachwuchskünstlern gibt?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Dies ist schwierig zu beurteilen, da die Musikhochschule mittlerweile sehr international ist. Auskunft über diese Frage wäre eher über die Musikschulen oder über den Wettbewerb „Jugend musiziert“ zu erlangen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was möchten Sie den Nachwuchskünstlern mit auf den Weg geben?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Sie sollten sich breit ausbilden lassen, ihre Ziele konsequent verfolgen und die Zeit ihrer Ausbildung nutzen, um möglichst viel in sich „aufzusaugen“. Außerdem nicht zu viel über Berufsaussichten grübeln.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Pläne für die nächsten Jahre?</p>
<p><strong>Ulrich Schneider:</strong> Es gibt keine besonderen Pläne. Ich möchte mich in meiner Arbeit weiter entwickeln; eine gute Mischung aus Unterrichten/Lehren und eigenem Musizieren finden; interessante Konzerte besuchen; die eigenen Unterrichtserfahrungen strukturieren und evtl. zu Papier bringen …</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 18.01.09 per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/10/21/ulrich-schneider-blumberg-trossingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ralf Stumpp (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/09/21/ralf-stumpp-villingen-schwenningen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/09/21/ralf-stumpp-villingen-schwenningen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 09:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=277</guid>
		<description><![CDATA[Ralf Stumpp wurde 1973 in Villingen &#8211; Schwenningen geboren.
Er interessierte sich schon im Jugendalter für das Zeichnen. 1990-1991 veröffentlichte er sein erstes Comicmagazin.  Im März 1996, während seiner Praktikumszeit in Nordfriesland erschien sein erstes Buch mit dem Titel ‚Herzlichen Glückwunsch zum Abitur’.  Seitdem zeichnet er beruflich Comics, Cartoons und Illustrationen. Er arbeitet mit verschiedenen Verlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/09/081213_Ralf-Stumpp_Schwenningen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-278" title="081213_Ralf Stumpp_Schwenningen" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/09/081213_Ralf-Stumpp_Schwenningen-150x150.jpg" alt="081213_Ralf Stumpp_Schwenningen" width="150" height="150" /></a>Ralf Stumpp wurde 1973 in Villingen &#8211; Schwenningen geboren.</p>
<p>Er interessierte sich schon im Jugendalter für das Zeichnen. 1990-1991 veröffentlichte er sein erstes Comicmagazin.  Im März 1996, während seiner Praktikumszeit in Nordfriesland erschien sein erstes Buch mit dem Titel ‚Herzlichen Glückwunsch zum Abitur’.  Seitdem zeichnet er beruflich Comics, Cartoons und Illustrationen. Er arbeitet mit verschiedenen Verlagen zusammen und zeichnet für diverse Unternehmen.<span id="more-277"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie haben Sie Interesse am Zeichnen entdeckt?<br />
<strong><br />
Ralf Stumpp:</strong> Ich habe wie viele als Kind gezeichnet und dann nie aufgehört damit.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie daran so fasziniert, dass Sie sich entschieden haben, Ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Mein Hobby wollte ich zum Beruf machen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was ist das Besondere an Comics und Cartoons, das bei Erwachsenen und Kindern Interesse erweckt?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Unterhaltung, Eingängigkeit und Humor. Comics, Cartoons und Karikaturen destillieren witzige Begebenheiten des Lebens und bringen sie anschaulich auf den Punkt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie, einen erfolgreichen Zeichner, hier in Villingen-Schwenningen gehalten?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp:</strong> Schicksal.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Beziehen Sie typische Verhaltensweisen der Schwaben mit in die Handlungen Ihrer Bücher und Zeitschriften?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Wenn, dann unbewusst, weil ich selber einer bin. Da ich für den deutschsprachigen Raum zeichne inkl. unserer guten Nachbarn Österreich und Schweiz sind die Sachen allgemein gehalten.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Mit was für wichtigen Partnern haben Sie schon zusammengearbeitet und was ist das Besondere daran?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Verschiedene Verlage und Agenturen. Die Arbeit macht Spaß. Aktuelle Infos und Hintergrundstories hierzu gibt es auf meiner Homepage  <a href="http://www.stumpp.cc" target="_blank">www.stumpp.cc</a></p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie bekannt sind Ihre Bücher? Werden Sie landesweit verkauft?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Einige haben sich gut verkauft, ein paar sind aber längst vergriffen. Vertrieb im deutsch- sprachigen Raum. Veröffentlichungen auch in Lettland (Zeitschrift) und Taiwan (Holz-puzzles).</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre bedeutendsten Werke, die heute noch Ihren Erfolg zeichnen?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Zwei Presse-Serien: Seit 2001 Comicfigur „Silvi“ im Jugendmagazin Popcorn und bisher über 2000 Fehlersuchbilder die von Bulls Press vermarktet werden und in verschiedenen Tageszeitungen laufen.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Was sind Ihre Wünsche und die Ziele für die Zukunft?</p>
<p><strong>Ralf Stumpp: </strong>Gesundheit und kreatives Wachstum.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 13.12.08 per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/09/21/ralf-stumpp-villingen-schwenningen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Andreas Erchinger (St. Georgen im Schwarzwald)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/06/23/interview-mit-andreas-erchinger-st-georgen-im-schwarzwald/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/06/23/interview-mit-andreas-erchinger-st-georgen-im-schwarzwald/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 06:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=203</guid>
		<description><![CDATA[




Andreas Erchinger ist Lehrbeauftragter für Jazz-Piano im Studiengang Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg und gleichzeitig Lehrer für Jazz/Rock/Pop-Piano an der Jugendmusikschule in seiner Heimatstadt St. Georgen. Er ist bekannt als Pianist und Komponist mit dem CecileVerny Quartet und mit eigenem Trio. Bekam mehrere Musikpreisauszeichnungen. Leitet zahlreiche Konzerte und Projekte mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_204" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/06/081211_andreaserchinger_stgeorgen.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-204" title="081211_andreaserchinger_stgeorgen" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/06/081211_andreaserchinger_stgeorgen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Andreas Erchinger ist Lehrbeauftragter für Jazz-Piano im Studiengang Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg und gleichzeitig Lehrer für Jazz/Rock/Pop-Piano an der Jugendmusikschule in seiner Heimatstadt St. Georgen. Er ist bekannt als Pianist und Komponist mit dem CecileVerny Quartet und mit eigenem Trio. Bekam mehrere Musikpreisauszeichnungen. Leitet zahlreiche Konzerte und Projekte mit den Jugendlichen.</p>
<p><span id="more-203"></span><br />
<strong>meinsbh.de: </strong>Konzerte in Dubaj, Uganda, Jamajka, Madagaskar, den Bahamas. Sie sind so viel gereist, haben so viel gesehen. Was zieht einen dann immer noch in die Heimatregion zurück?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Ich finde es gerade wenn man so viel unterwegs ist sehr wichtig einen Mittelpunkt und eine Heimat zu behalten und zu wissen wo man herkommt.<br />
Ausserdem bin ich abgesehn von familiären Gründen auch der Jugenmusikschule St. Georgen sehr verbunden, an der ich ja selbst Schüler war- es ist ein gutes Gefühl vielleicht ein wenig von dem zurückgeben zu können, was man selber bekommen hat.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Heutzutage hört man ja weniger Jazz. Wie schaffen Sie es, Ihre Schüler für diese Art Musik zu begeistern?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Da ja Jazz leider in den Medien gar nicht mehr vorkommt können junge Leute diese Musik leider gar nicht mehr kennen lernen, es sei denn über die Eltern oder eben über Lehrer oder Musikschule, das finde ich sehr wichtig. Meiner Erfahrung nach funktioniert es sehr gut, die Schüler bei ihrer Musik ( Pop/ Rock, was ich auch sehr gerne höre) abzuholen und dann zu ein bisschen weniger kommerziellen Stilrichtungen zu führen. Wenn sie Jazz oder ähnliches erst mal kennen gelernt haben, gefällt ihnen das nämlich meistens sehr gut! Ausserdem findet man über Improvisation ganz generell einen ganz anderen Zugang zur Musik.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was halten Sie von den modernen Musiktrends? Mit Computer komponiert &#8211; ist es noch Musik?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Da gibt es natürlich ganz viel interessantes, leider findet in den Medien nur der ganz kommerzielle Maistream statt- aber es gibt unglaublich viel gute neue Musik.<br />
Der Computer kann ein gutes Hilfsmittel sein, dass ich auch nutze &#8211; Kreativität, musikalisches Wissen, technische Fähigkeiten am Instrument und Fleiss kann er allerdings immer noch nicht ersetzen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie haben heutzutage Konzerte mit Ihren Schülern. Geben Sie auch noch eigene Aufführungen? In der Region, im Ausland?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Ich hatte im Jahr 2008 zwischen 60 und 70 Konzerten, vorwiegend in Deutschland und den umliegenden Nachbarländern, war aber mit dem Cecile Verny Quartet, mit dem ich ja haupsächlich spiele auch für eine Woche in Marokko, auf einem Festival in Lettland, in Moskau, Wien ,Paris usw.<br />
Neben dieser  Arbeit mit Cecile bastle ich aber gerade noch an zwei anderen Projekten, einem mit der Kölner Klarinettistin Annette Maye und an einem anderen mit dem Stuttgarter Elektoniker Hanfreich.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sehen Sie unter Ihren Schülern einen Nachfolger für den bekannten Jazzmusiker Andreas Erchinger?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Ich habe natürlich sehr begabte Schüler  von denen auch schon der eine oder andere den Weg zum Berufsmusiker gewählt hat oder zumindest mit dem Gedanken spielt.<br />
Das ist natürlich schon ein Schritt den man sich gerade heute sehr gut überlegen muss- aber wer unbedingt Musik machen muss macht das ja sowieso!<br />
Nachfolger &#8211; ich weiss nicht, jeder muss seinen Weg gehen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wozu fühlen Sie sich mehr hingezogen: zum Musizieren oder den jungen Leuten die Musik beizubringen?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Gerade die Abwechlung zwischen konzertieren und unterrichten macht mein Leben so interessant und abwechslungsreich, jeden Tag andere Herausforderungen, das macht echt Spass, wenn ich das nicht hätte könnte ich wahrscheinlich gar nicht so viel arbeiten. Jugendmusikschule, Hochschule, spielen, proben, reisen- jeden tag was anderes, das hält einen wach.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was ist Musik für Sie &#8211; Beruf oder Leidenschaft?</p>
<p><strong>Andreas Erchinger: </strong>Ich habe den unglaublichen Luxus, mit dem was mir Spass macht mein Geld zu verdienen- Beruf und Leidenschaft also.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von den Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 11.12.08  per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/06/23/interview-mit-andreas-erchinger-st-georgen-im-schwarzwald/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Knud-Eike Buchmann (Bad Dürrheim)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/05/26/interview-mit-knud-eike-buchmann-bad-durrheim/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/05/26/interview-mit-knud-eike-buchmann-bad-durrheim/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 12:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://interview-sbh.de/?p=196</guid>
		<description><![CDATA[
In Bad-Dürrheim lebende Prof. Dr. phil. Knud-Eike Buchmann ist ein hoch geachteter Psychologe und Trauma-Experte. Er war als Professor für Psychologie und Personalführung an der Hochschule für Polizei (Schwenningen) tätig. Von ihm aufgebaut und geleitet wurde das “Instituts für Konflikt, Konfliktmanagement und Krisenintervention” für die Polizei des Landes Baden-Württemberg. Er ist als Experte in Konfliktsituationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/05/090121_knud-eike-buchmann_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-198 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="090121_knud-eike-buchmann_klein" src="http://interview-sbh.de/wp-content/uploads/2009/05/090121_knud-eike-buchmann_klein-150x150.jpg" alt="Interview mit Knud-Eike Buchmann (Bad Dürrheim)" width="150" height="150" /></a></p>
<p>In Bad-Dürrheim lebende Prof. Dr. phil. Knud-Eike Buchmann ist ein hoch geachteter Psychologe und Trauma-Experte. Er war als Professor für Psychologie und Personalführung an der Hochschule für Polizei (Schwenningen) tätig. Von ihm aufgebaut und geleitet wurde das “Instituts für Konflikt, Konfliktmanagement und Krisenintervention” für die Polizei des Landes Baden-Württemberg. Er ist als Experte in Konfliktsituationen sehr gefragt und geschätzt. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche und literarische Veröffentlichungen von Herr Buchmann. Er ist Gründer und Vorsitzender der Bürgerstiftung Bad Dürrheim “GELINGENDES LEBEN” e.V. Außerdem kann man Herr Buchmann bei diversen Vorträgen und Seminaren erleben. <span id="more-196"></span><strong></strong></p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Seit 1998 schreiben Sie die Kolumne in der Neckarquelle. Woher kommen die<br />
Themen der Kolumne?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Die Themen sind solche, die mich beschäftigen oder die gerade aktuell diskutiert werden. In vielen Fällen bekomme ich Anregungen durch Fragen von Freunden oder Bekannten (z.B. zur mentalen Stärke bzw. zum plötzlichen Versagen von Olympioniken oder zum Einkaufsverhalten und zur „Organisation“ eines Supermarktes…).<br />
Meist habe ich zwei, drei Themen bereits fertig „in der Schublade“ – aber im Allgemeinen schreibe ich unmittelbar vor dem ersten Dienstag jeden Monats (das ist der Erscheinungstermin seit über 10 Jahren).</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sind die Seminare und Kurse bei den Firmen in der schwierigen Zeit der Finanzkrise mehr gefragt als sonst?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Es gibt jahreszeitliche Verdichtungen für Fortbildungen im Management – und es gibt in der Tat in „schlechteren“ Konjunkturzeiten weniger Buchungen. Es wäre aber sinnvoll, antizyklisch gerade dann Fortbildungen zu veranstalten, wenn es einer Firma nicht so gut geht! Ich denke aber, dass die Fortbildung von Managern viel gezielter stattfinden sollte: Denn Management ist ein „Lernberuf“, der sehr unterschiedliche Tools benötigt. Meine Kompetenz liegt dabei in der Entwicklung von psychosozialen und persönlichen Fähigkeiten.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie bieten öffentliche Vorträge zu verschiedenen Themen an. An welche Personen sind diese orientiert?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Die öffentlichen Vorträge resultieren aus meiner Überzeugung, dass Wissenschaft bzw. wissenschaftliche Erkenntnisse verstehbar und praktisch brauchbar auch für den interessierten Laien angeboten werden sollte. Dabei handelt es sich zuweilen auch um Menschen mit besonderen Problemen (in der Familie..), wie Sucht oder Suizid. Seit längerem beschäftigt mich das Thema wie man mit „schwierigen Menschen“ in schwierigen Situationen umgehen soll(te). Hierzu gibt es bewährte verhaltenstherapeutische Verfahren. Aber auch Themen, die im Schnittfeld von Psychologie, Philosophie, Biologie, Anthropologie und Pädagogik liegen, reizen mich immer wieder. (Ich bin ja auch ausgebildeter Lehrer mit einigen Jahren Lehr-Erfahrung und Doktor der Philosophie.)</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie sind Vorsitzender der Bürgerstiftung Bad Dürrheim “GELINGENDES LEBEN” e.V. Um was geht es bei der Stiftung und warum wurde sie gegründet?<br />
<strong><br />
Knud-Eike Buchmann: </strong>Die Bürgerstiftung wurde gegründet, weil erkennbar ist, dass es in Bälde immer weniger öffentliche Gelder für soziale, künstlerische und altersübergreifende Projekte geben wird. Wir möchten potenziellen Stiftern Möglichkeiten bieten, sich bürgerschaftlich zu engagieren, d.h., sich  für Projekte in Bad Dürrheim stark zumachen. In Zusammenarbeit mit interessierten Menschen in unserer Kommune möchten wir  Beiträge leisten, um das Leben hier erfreulicher zu gestalten. Viele Menschen möchten gern etwas Gutes tun – wissen aber vielleicht nicht wie und wo? Ihnen sagen wir zu, dass wir ihre (finanziellen) Beiträge treuhänderisch für die in unserer Satzung festgeschriebenen Stiftungsziele „verwalten“: Jugend- und Altenhilfe; Bildung und Erziehung; Kunst und Kultur; Umwelt und Landschaft sowie Bürgerschaftliches Engagement.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>In Ihren Arbeit geht es immer um gelingendes Leben. Wie gut gelingt es Ihnen auf Ihrem persönlichen Lebensweg?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Neben Glück, guter(?) Genetik und einer gewissen praktischen Intelligenz gehört zu einem „Gelingendem Leben“ m.E. der Wille, etwas Sinnvolles für andere Menschen zu tun. Hierbei kommt besonders der Generativität (von sich selbst absehen können, für andere da sein, etwas zurückzahlen…) eine große Bedeutung zu. Wir Älteren können uns sehr nützlich machen, unsere Erfahrungen und unser Können, sowie vorhandene Zeit einbringen. Das versuche ich mit anderen – und ich habe das Empfinden, dass uns das gelingt. Ich kann weder über Langeweile noch über Interessensmangel klagen. Die intensive Beschäftigung mit sich selbst und seinen Wehwehchen führt in die Irre. Das Engagement für eine Idee oder eine Sache ist Basis gelingenden menschlichen Lebens.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Seit 2004 sind Sie im Ruhestand. Wie &#8220;ruhig&#8221; ist er tatsächlich?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann:</strong> Es ist schön.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Bei Ihren Einsätzen in Krisensituationen wie z.B. der Flugzeugabsturz bei Überlingen haben Sie viel mit dramatischen Schicksalen zu tun. Wie sehr nimmt es einen selber mit? Wie verarbeiten Sie solche Momente?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Als Psychotherapeut habe ich gelernt, Menschen nach schweren Schicksalsschlägen zu begleiten. Das ist eine hilfreiche und schöne Aufgabe. Dabei muss ich – bei aller Empathie &#8211; eine gewisse professionelle Distanz wahren. Ich darf mir also z.B. nicht das Leiden eines anderen Menschen zu meinem eigenen Leiden machen. Richtig ist, dass das Miterleben von Leid und scheußlichen Bildern (zerstückelte Kinderleichen…) belastend ist. Man kann das nicht abschütteln. Ich versuche  meine Eindrücke zu verarbeiten: Darüber sprechen, sie aufschreiben, aus ihnen zu lernen oder die gemachten Erfahrungen lehrend weiter zu geben. Im Austausch mit anderen Fachkräften liegt eine gute Chance, Belastendes zu minimieren. Außerdem ist es eine besondere „Kunst“, sich bereits auf dem Weg zu einer Katastrophe in eine Verfassung zu bringen, die die seelische Verletzbarkeit herabsetzt.<br />
Ist das eigene Tun sinnvoll, bewältigt man auch den Schmerz besser. Ich habe stets darauf geachtet, nicht nur mit Menschen, die schwere Schicksalsschläge erlitten haben zusammen zu sein, sondern auch mit solchen, die froh und glücklich waren/sind. Und dann gibt es noch lange, einsame Spaziergänge, Musik, Kunst…</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was macht in unseren Zeit einen glücklichen Menschen aus?</p>
<p><strong>Knud-Eike Buchmann: </strong>Ein „glücklicher“ Mensch ist wohl einer, der dankbar, bescheiden und mit seinem „Jetzt-Leben “ zufrieden ist und keine Angst vor der Zukunft hat. Ich spreche lieber von zufriedenen Menschen; denn Glück ist etwas Herausgehobenes, etwas eher Seltenes. Zufriedenheit kann und sollte etwas Überdauerndes sein. Wer ständig auf der Jagd nach dem Glück ist, macht sich auf Dauer nur unglücklich.<br />
&#8211;</p>
<p>Dieses Interview wurde von den Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 23.01.2009  per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/05/26/interview-mit-knud-eike-buchmann-bad-durrheim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thomas Reich (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/04/26/interview-mit-thomas-reich-villingen-schwenningen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/04/26/interview-mit-thomas-reich-villingen-schwenningen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinsbh.de/blogs/interviews/2009/04/26/interview-mit-thomas-reich-villingen-schwenningen/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Thomas Reich (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2009/04/081209_thomas-reich_schwenningen.JPG"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/081209_thomas-reich_schwenningen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic5" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/5__130x100_081209_thomas-reich_schwenningen.jpg" alt="Interview mit Thomas Reich (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Thomas Reich (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Thomas Reich wurde 1978 in Villingen-Schwenningen geboren. Im Jugendalter besuchte er das Gymnasium am Deutenberg und ließ sich daraufhin zum Einzelhandelskaufmann ausbilden.<br />
Gegen Ende der Schulzeit begann er erste Gedichte zu schreiben. Später kamen Romane und Kurzgeschichten hinzu. Aktuell sind elf Titel online erhältlich.<br />
Der Selfmademan, bei dem Homepage, Bücher und Werbung aus einem Guss kommen, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Seine Seite kann sich über mangelnden Zulauf nicht beklagen.</p>
<p><span id="more-93"></span><strong>meinsbh.de: </strong>Wie haben Sie das Interesse am Schreiben entdeckt?</p>
<p><strong>Thomas Reich: </strong>Schreiben ist ein Ventil, um Dampf abzulassen. Der Weg zu innerer Ruhe. Mich reizte der Gedanke, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. So wie ein Theaterdarsteller mit Identitäten spielt. Je weiter von der eigenen Person entfernt, umso besser. Wenn ich so zurückblicke, war es wohl ein Prozess der Selbstfindung, wie ihn viele junge Menschen durchgehen. Oder eben auch: Sich in andere Personen besser hineindenken. Neue Sichtweisen erfahren. Durch das Spiel mit der Identität. Bei mir führte er zum Schreiben.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie, trotz der Ausbildung als Einzelhandelkaufmann, davon überzeugt Autor zu werden?</p>
<p><strong>Thomas Reich: </strong>Eine Frage der Selbstverwirklichung. Ich wollte mein Hobby zum Beruf machen. Tagsüber habe ich einen Beruf, in dem ich tagtäglich mit Menschen in Kontakt bin. Nach Feierabend fülle ich die Seiten mit Personae, über die ich selbst bestimmen kann. Beziehungsweise Geschichten, an denen ich teilhabe. Denn nicht ich bestimme über meine Figuren, sondern meine Figuren über mich. Eine jede hat ihr Eigenleben, wirft geplante Charakterzüge über den Haufen und entwickelt sich aus eigener Energie heraus. Mir geht es beim Schreiben nicht anders als dem Leser. Ich begleite die Figuren, beobachte sie unterwegs und höre ihnen zu.<br />
Zumal beide Perspektiven eine Gemeinsamkeit haben: Ich verkaufe Produkte. Denn ein Buch ist nichts anderes als ein Produkt, dessen Vorzüge man dem Kunden schmackhaft machen muss.<br />
Freizeit ist ein Luxus, den ich mir nicht leisten kann. ich bin in zwei Berufswelten eingespannt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wann sind Sie von Beruf Autor geworden?</p>
<p><strong>Thomas Reich: </strong>Ich denke mal mit Anfang zwanzig habe ich begonnen, die Schreiberei ernster zu nehmen. Was als ein nettes Hobby begann, verwandelte sich in harte Arbeit. Arbeit, die man gerne verrichtet. Solide Vorbereitung, Brainstorming &amp; Recherchen (Gepriesen sei das Internet). Ein logischer Aufbau. Zahlreiche Korrekturlesungen, um den Rohdiamanten zu schleifen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was ist das Besondere an Ihren Büchern und über was schreiben Sie am liebsten?</p>
<p><strong>Thomas Reich: </strong>Nun, wer meine Bücher kennt, weiß um den Umfang der Genren, in denen ich unterwegs bin. Horror lese ich selbst gerne, also schreibe ich auch am liebsten Bücher auf diesem Sektor. Momentan arbeite ich an einem Fantasyroman, für mich ein Novum. Aber neue Herausforderungen reizen mich.<br />
Viele meiner Bücher basieren auch auf Alpträumen, die ich in Geschichten umsetze. In „Meat Me“ geht einer dieser Träume der Handlung voraus. Damals wusste ich, dass es nicht mein Traum war. Wer also hatte diese Szene geträumt? So wurde Claudio zum Puzzlespiel, das ich zusammensetzen musste. Eigentlich eine entspannte Arbeitsweise. Ich bekomme meine Ideen im Schlaf.<br />
Andere Projekte basieren auf alltäglichen Erlebnissen/Filmen/Büchern, die aus einem neuen Blickwinkel neue Perspektiven eröffnen. Das geheime Fenster, der geheime Garten, sozusagen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was macht eine Geschichte bindend?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> So abgedroschen es auch klingt, den Leser bei der Stange halten. Realistische Figuren schaffen, die glaubhaft rüberkommen.<br />
Comedy bildet da einen klaren Gegenpol: Überzeichnete Stereotypen, die der Lächerlichkeit preisgegeben werden.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Versuchen Sie Ihren Lesern eine Botschaft zu übermitteln?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> Die stärkste politische Botschaft dürfte aktuell der Band „Babylons letzter Wächter enthalten. Wie würden sie sich in einer theokratischen Diktatur verhalten? Wenn sie herausfinden, dass sie indirekt am Tod vieler Menschen schuld sind, und keine Möglichkeit haben, entgegenzuwirken? Gerade die Isolation, die der Wächter erfährt, treibt ihn in sich selbst zurück, um eine Lösung zu finden.<br />
In anderen Büchern kommen die Botschaften eher leiser daher, versteckt zwischen den Zeilen. Grundsätzlich der Glaube, dass alle Menschen Masken tragen, hinter denen es gehörig bröckelt. Überlebenskämpfer in einer Ellbogen-Ethik. Manchmal zerbrechen meine Figuren auch an ihren inneren Konflikten. Wenn das passiert, überraschen sie mich selbst. Aber es ist aufgrund ihrer Geschichte folgerichtig.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie sind einer von vielen Autoren, sodass es sehr schwer ist viele Leser auf seine eigenen Geschichten aufmerksam zu machen. Wie vermarktet man seine Bücher am Besten?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> Es gibt nicht einen Königsweg, den jeder Autor gleichermaßen betritt. Ich bin den Weg über das Internet gegangen, da die Vorteile für mich klar auf der Hand lagen: Erreichbarkeit rund um die Uhr, an jedem Ort. Die Freiheit, sein eigenes Öffentlichkeitsbild frei zu gestalten. Und natürlich auch, nicht für die Schublade arbeiten zu müssen, sondern die gesamte Bandbreite meines Schaffens präsentieren zu können.<br />
Der eigentliche Vertrieb meiner Bücher läuft über www.lulu.com, einen Book-On-Demand-Anbieter. Zum einen nimmt mir das einen erheblichen Arbeitsaufwand ab. Zum anderen bietet es mir die nötige Transparenz. Ich kann jederzeit Bücher einstellen oder löschen, und den Preis selbst bestimmen. Theoretisch liegt es also in meiner Hand, ob ich mir einen unverschämt hohen Gewinn eintrage, oder mit dem Endpreis auf dem Teppich bleibe. Aber ich bin Kaufmann, nicht wahr? Also fahre ich eine entsprechend günstige Kalkulation, um die Buchpreise interessant zu halten.<br />
Natürlich schließe ich nicht aus, dass ich eines Tages auch andere Vertriebswege beschreite. Wenn, dann werde ich meine Fans natürlich rechtzeitig darüber informieren. Für den Moment bin ich soweit zufrieden.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wo haben Leser einen Zugriff auf Ihre Geschichten?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> Direkt über meine Homepage <a title="www.der-reich.de" href="http://www.der-reich.de">www.der-reich.de</a> . Weitere Texte, die ich als Schmankerl frei zur Verfügung stelle, finden sie unter <a title="www.textreich.blogspot.com" href="http://www.textreich.blogspot.com">www.textreich.blogspot.com</a>. Dort gibt es auch einige Bonmots und düstere Kurzprosa.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie in Villingen-Schwenningen gehalten? Was gefällt Ihnen an unserer Region?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> Ich mag Großstädte, solange ich dort nicht leben muss. Hier habe ich alles, was ich brauche. Wer immer auf der Flucht ist, ist nirgends zuhause. Es gibt nichts, vor dem ich davonrennen müsste.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was sind Ihre Wünsche und Ziele für die Zukunft?</p>
<p><strong>Thomas Reich:</strong> Mehr Kunden, mehr Umsatz. Mehr Kapitalismus wagen. Ziele, die wohl jeder Unternehmer hat.</p>
<p>&#8211;<br />
Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 09.12.08 per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/04/26/interview-mit-thomas-reich-villingen-schwenningen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brigitte Landgrebe (Schramberg)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2009/02/02/interview-mit-brigitte-landgrebe-schramberg/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2009/02/02/interview-mit-brigitte-landgrebe-schramberg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 10:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreis Rottweil]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinsbh.de/blogs/interviews/2009/02/02/interview-mit-brigitte-landgrebe-schramberg/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Brigitte Landgrebe (Schramberg)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2009/02/081212_brigittelandgrebe_schramberg.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/081212_brigittelandgrebe_schramberg.jpg" title="" class="shutterset_singlepic8" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/8__130x100_081212_brigittelandgrebe_schramberg.jpg" alt="Interview mit Brigitte Landgrebe (Schramberg)" title="Interview mit Brigitte Landgrebe (Schramberg)" />
</a>
</p>
<p>Brigitte Landgrebe ist geboren und lebt seit vielen Jahren als freischaffende Künstlerin in Schramberg. Im Februar 2009 feiert die Künstlerin doppeltes Jubiläum: sie wird 50 und ist 35 Jahre aktiv mit dem Pinsel an der Leinwand. Mit 15. malte sie ihr erstes Ölgemälde, „ein Stilleben, was man mir heute auf gar keinen Fall zuschreiben würde“, so Frau Landgrebe. Seit 1980 stellt sie ihre Kunstwerke im surrealistischen, kubistischen und teils auch geometrischen Stil im In- und Ausland aus. In ihrem Atelier-Galerie-Colorland (Schramberg) findet man ca. 50 Ölgemälde und Skulpturen für den Innen- und Außenbereich. Man trifft vielerorts auf ihre Handschrift, nicht nur in Privathäusern, sondern auch in zahlreichen Firmen und öffentlichen Gebäuden. Die Künstlerin führt viele Aktivitäten mit Kindern durch, dazu gehören viele Großspielprojekte an Schulen und Kindergärten.<br />
Ihre e-Mails beendet sie immer mit:<br />
“Mit farbigen Grüßen aus dem Schwarzwald, salutations colorées de la Forêt Noire, colorful greetings from the Black Forest”</p>
<p><span id="more-89"></span> <strong>meinsbh.de:</strong> Gibt  es unter Ihren Werken auch Bilder der Region? Von der Region   inspiriert?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Es gibt die „hommage an den Schwarzwald“, ein 2-teiliges Bildobjekt, Öl auf Holz das sowohl einen Laub- als auch einen Tannenbaum darstellt, ein Teil in den sommerlichen Grüntönen, der andere in den herbstlichen Rottönen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong> Im Jahr 2000 hatten Sie eine Ausstellung im Europaparlament. Wie kam&#8217;s dazu und wie wurde es organisiert?<br />
<strong><br />
Brigitte Landgrebe: </strong>Nach 3-jährigem Schriftwechsel mit Verantwortlichen in Brüssel, Luxemburg und Strasbourg, bekam ich schließlich die Zusage dort während einer Sitzungswoche ausstellen zu dürfen. Man betreibt also für 5 Tage Ausstellung einen ziemlichen Aufwand, muss Hinfahren zum Aufbauen, zur Vernissage und zum Abbauen. Alles auf eigene Kosten. Höhepunkt war, dass sich bei der Vernissage der ehemalige EU- Kommissionspräsident Jacques Santer persönlich mit mir unterhielt.</p>
<p>Im Moment hängt übrigens aufgrund meiner Hartnäckigkeit schon über ein Jahr ein 9 auf 6 m großes Wandgemälde dort, welches im Jahr 2000 mit Kindern unter meiner Anleitung während eines Ferienprogramms an der Schramberger Rathauswand entstand. Unterstützt werde ich bei solchen Bestrebungen durch unseren Bundestagsabgeordneten, Herrn Volker Kauder, den ich beim Dolmetschen vor vielen Jahren kennen lernte und der meine künstlerischen Aktivitäten sehr schätzt und unterstützt. Ein Ölgemälde von mir hängt in seinem Büro in Tuttlingen.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was wäre ein Traumort für eine Ihrer  Ausstellungen?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Das hängt von den Konditionen ab. Aufwand und Nutzen müssen immer in einer gesunden Relation stehen. Meine persönliche Traumstadt ist seit meinem ersten Besuch im Alter von 16 immer wieder Paris. Alle großen Künstler der klassischen Moderne hat es dort hin gezogen. Aber ich bin trotz der farbigen Fantasiewelt in der ich viele Stunden verbringe ein recht bodenständiger Typ. Ich habe die Möglichkeit mein Atelier, das an unser Haus angrenzt, als Galerie zu nutzen und kann meine Kunstwerke hier gut präsentieren. Bei einem Besuch wird deutlich, dass ich nicht nur mit Farben arbeite, sondern mit ihnen lebe. Das ist im Grunde genommen für Kunden viel interessanter als eine anonyme Galerie in der Großstadt, die zudem hohe Provisionsgebühren kassiert. Nur ist leider im ländlichen Bereich der potenzielle Kundenkreis viel kleiner und ein „Durchbruch“ gelingt nur, wenn man sich in den Metropolen der Welt einen Namen verschafft. Also warte ich auf einen Anruf aus Berlin, Sydney oder San Francisco….oder bin auch so zufrieden!</p>
<p><strong>meinsbh.de:  </strong>Sie machen auch Wandmalereien. Welche Wände im öffentlichen Raum sind von Ihnen bemalt? Sind die Wände bei Ihnen zu Hause auch bunt?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Von mir persönlich direkt bemalt wurde die Außenwand der Bäckerei Storz in Sulgen und die Innenwand der Filiale Storz in Oberndorf. Außerdem eine Wand in einem Großraumbüro einer Freiburger Firma. Mit Kindern zusammen habe ich Außenwandprojekte verwirklicht am Kindergarten Waldmössingen, an der Graf- von-Bissingen Schule, am Gymnasium und der Karl-Diehl-Halle in Schramberg, an der Grund- und Hauptschule in Sulgen und der Grund- und Hauptschule <a title="www.villingendorf.de" href="http://www.villingendorf.de">Villingendorf</a>. Projekte im Innenbereich findet man an der Achterschule <a href="http://www.rottweil.de">Rottweil</a>, der GHWRS Villingendorf, der Grundschule Halbmeil, der Förderschulen in Wolfach, Schramberg und Oberndorf, der Grundschule am Kirchplatz in Sulgen, in vielen Kindergärten der Region und der HNO-Praxis Sulgen.<br />
Am Kinzigufer in Wolfach steht das Kooperationsprojekt „Regenbogenwald“ das mit zwei ortsansässigen Schulen realisiert wurde.</p>
<p>Im öffentlichen Park der Zeiten steht eine Skulptur von mir: der Paradiesvogel „Kairos“ gleich am unteren Teich beim Eingang.</p>
<p>Unsere Wände sind alle blütenweiß, damit die farbigen Exponate besonders gut wirken können. Im Außenbereich habe ich allerdings eine Wand bemalt, an einer anderen hängt ein Bild mit wetterfesten Farben auf Aluminium als Malgrund, ebenso am Eingang des Ateliers. Somit verlängere ich mir den Sommer und überstehe graue Regentage.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong> Durch Ihre Einsätze als Dolmetscherin haben Sie Kontakte zum Ausland. Was erzählen Sie den Menschen aus dem Ausland über Ihre Heimatregion und welche Fragen werden häufig über die Region gestellt?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Ich habe die Stadt <a href="http://www.schramberg.de">Schramberg</a> und die Region 12 Jahre auf einer Touristikmesse in unserer Partnerstadt in Belgien vertreten. Am Messestand wurde vor allem nach Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten gefragt. Dabei verwies ich natürlich auf die klassischen Ausflugsziele und Speisen. Es ist ganz klar, dass sich eine Stadt wie Schramberg allein nicht „verkaufen“ lässt. Man muss die gesamte Region anbieten, vom Europapark bis zum Bodensee. Mit persönlichen ausländischen Freunden machen wir allerdings gerne Wanderungen in kleineren Tälern in der Nähe wie z.B. dem Eschach-, Sulzbach- oder Glasbachtal. (Ich bin kein Freund von typischen Touristenplätzen, es sei denn es handelt sich um faszinierende Metropolen,  aber das auch nur für einige Tage. Dann liebe ich wieder die absolute Ruhe in meinem Atelier. Wahre Inspiration treibt einen von innen. Großstadtlärm, ständige Menschenmengen, hohe Abgaswerte und Staus – davor fliehen die Menschen, die im Schwarzwald Natur erleben möchten).</p>
<p><strong>meinsbh.de:  </strong>Wie gut eignet sich der menschliche Körper als eine Leinwand oder ein Kunstobjekt? Zum Beispiel beim Bodypainting.</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Es ist eine völlig andere Arbeitsweise als auf der Leinwand, da dreidimensional. Das ist genau der Punkt, der mich interessierte: Vom Zweidimensionalen der Malerei über die Skulptur zum lebenden Kunstwerk zu gelangen. Ich lasse keine Zuschauer beim Bemalen zu, sondern möchte das vollendete Kunstwerk in seinem Bewegungsablauf, den Betrachtern präsentieren. Mich interessieren keine Motive, sondern die Körper sollen aussehen wie ein Bild von mir, eines das sich allerdings bewegt und deshalb ständig neue Sichtweisen bietet. Nur so hat das auch etwas mit Kunst und nicht mit Kitsch zu tun und alles andere in dem Bereich wäre für mich tabu. Ich biete Bodypainting Performance deshalb nur in Zusammenhang mit meiner Kunst an und arbeite klassisch mit dem Pinsel auf der Haut. Dabei benötige ich ca. 3 Stunden für eine Ganzkörperbemalung, was sehr anstrengend ist, sowohl für mich als auch das Model.</p>
<p><strong>meinsbh.de:  </strong>Ihr Herz schlägt auch für die Kinder. Wie würden Sie  eine Begegnung mit Kindern farblich  beschreiben?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe:</strong> „ bunt“ in kräftigen, unverfälschten Farben, genauso wie ich sie in meiner Kunst verwende. Kinder sind Energiebündel, fröhlich, optimistisch, dynamisch, direkt, spontan und geradlinig. Bei Erwachsenen geht das leider oft verloren. Allerdings sind Malprojekte mit ihnen auch ganz schön anstrengend und man braucht gute Nerven.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong> Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach in der Zeit des überhöhten Medienkonsums (sogar bei den kleinen Kindern schon), den Kindern die Kunst näher zu bringen?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe: </strong>Kunst umfasst ja vieles. Sie kann hinterfragen, provozieren. Sie lässt Spielraum Neues zu entdecken, Wünsche zu äußern, Erfahrungen festzuhalten oder ganz einfach nur Schönes zu kreieren. Maltechniken zu lernen, heißt, seine innere Ruhe finden, sich konzentrieren, dabei vielleicht Probleme im persönlichen Umfeld vergessen zu können. Wer sich mit Kunst befasst, schult aber auch das Auge für Ästhetik allgemein. Ich halte es für sehr wichtig, dass ein Kind nicht nur zur eigenen Kreativität angeregt wird, sondern z.B. auch erfährt, wie man bewusst etwas harmonisch zusammenstellen kann oder dass weniger manchmal mehr ist. Es sollte eine Wertschätzung lernen, dass ein durch die Medien angepriesenes Massenprodukt nicht denselben Stellenwert hat wie ein Unikat. Zu einer guten Allgemeinbildung gehört auch etwas Kunstgeschichte. Es gibt viele Erwachsene, die von all dem keine Ahnung haben, weil es ihnen zu wenig vermittelt wurde. Eine Sensibilisierung muss bereits im Kindesalter stattfinden.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Hat Schwarzwald nur eine Farbe?</p>
<p><strong>Brigitte Landgrebe:</strong> Mich fragte mal ein Tourist, ob ich wüsste, warum der Schwarzwald so hieße. Er meinte, wenn es regne, sei der Wald richtig schwarz und könne sogar Angst machen. Ich denke der Schwarzwald hat alle Farben je nach Wetterlage und wie man sich gerade persönlich fühlt. Am liebsten erlebe ich ihn mit meiner Familie oder Freunden bei sonnigen Temperaturen über 23 ° im Grünen Sommer unter Blauem Himmel, draußen sitzend bei gutem Essen in einem Pink oder Orange farbenem Outfit, denn dann bin ich gut drauf!</p>
<p>Auf jeden Fall verschicke ich immer „farbige Grüße aus dem Schwarzwald“ in meinen emails um die Welt.</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Dieses Interview wurde von den Studierenden im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 12.12.08  per Email geführt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2009/02/02/interview-mit-brigitte-landgrebe-schramberg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)</title>
		<link>http://interview-sbh.de/2008/10/22/interview-mit-nina-jackle-villingen-schwenningen/</link>
		<comments>http://interview-sbh.de/2008/10/22/interview-mit-nina-jackle-villingen-schwenningen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 07:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald-Baar-Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://meinsbh.de/blogs/interviews/2008/10/22/interview-mit-nina-jackle-villingen-schwenningen/</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" href="http://meinsbh.de/blogs/interviews/files/2008/10/nj_klein.jpg"></a>
<a href="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/fotos/nj_klein.jpg" title="" class="shutterset_singlepic18" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://interview-sbh.de/wp-content/gallery/cache/18__120x130_nj_klein.jpg" alt="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" title="Interview mit Nina Jäckle (Villingen-Schwenningen)" />
</a>
</p>
<p>Geboren wurde Nina Jäckle am 20. Mai 1966 in <a href="http://www.Villingen-Schwenningen.de">Villingen-Schwenningen</a>. Nach der Mittleren Reife verfolgte sie den Berufswunsch einer Übersetzerin für französische Literatur und besuchte Sprachschulen in Neuchâtel und Paris.<br />
Mit 25 begann sie schließlich zu schreiben.</p>
<p>Sie zog über Hamburg, München und Wien nach Berlin. Dort bewarb sie sich mit einer ihrer Erzählungen beim Berlin-Verlag und wurde angenommen. Bisher wurden alle ihre Werke vom Verlag veröffentlicht.<br />
Sie schreibt Prosa und Hörspiele und hat bislang zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten.<br />
Momentan lebt Nina Jäckle in Frankreich.<span id="more-76"></span></p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Was hat Sie dazu bewogen, mit Mitte Zwanzig schließlich den Stift selbst in die Hand zu nehmen?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Es gibt da kein Ereignis, keinen speziellen, großen Moment der Entscheidung, aus dem ich jetzt ein romantisches Tamtam machen könnte. Es erschien mir einfach logisch, evident sogar.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Sie schreiben Geschichten über gescheiterte Glücksjäger. Beinhalten Ihre Erzählungen auch persönliche Erfahrungen? Oder lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich glaube nicht, dass es im Schreiben einen „freien Lauf“ geben kann.  Alles, was von mir ausgeht, beinhaltet Persönliches, so ist das mit uns Menschen leider, jeder unserer Gedanken beinhaltet uns als Denkenden, das Nicht-Persönliche fällt uns schwer. Ich versuche stets, mich zurückzunehmen, aber mein Vorhandensein im Text, das beginnt ja bereits beim Tonfall, den ich persönlich nun mal habe.<br />
Sind meine Figuren gescheiterte Glücksjäger?</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Wie entwickelt sich ein Roman? Haben sie von Anfang an einen Roten Faden im Kopf, oder fallen ihnen oft spontan neue Ideen ein, die Sie direkt beim Schreiben verarbeiten?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich habe selten eine Geschichte als Geschichte im Kopf, es sind Sätze, die in ihrem Aufeinandertreffen ein Thema aufwerfen. Dann, im Weiterschreiben ergeben sich Plot und Dramaturgie.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Wollen Sie den Menschen mit Ihren Werken etwas Bestimmtes mit auf den Weg geben, welche Aussage haben Ihre Werke?</p>
<p><strong>Nina Jäckle:</strong> Jedes Buch hat seine Aussage, und jedes Buch hat so viele Aussagen, wie es Leser hat. Ich hätte gerne viele Leser.  Ohne festlegen zu wollen, was diese vom Lesen dann haben.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Haben Sie einen Lieblingsroman? Und welches Ihrer eigenen Werke ist für Sie das Gelungenste?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Im Moment ist mein liebstes Lieblingsbuch „Le Feu oder Der Abbruch“ von Jean Améry. Und ich halte stets das nächste Buch für mein bestes.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Haben Sie ein schriftstellerisches Vorbild?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Ich habe von einigen Schriftstellern viel gelernt. Aber diese Vorbildfrage nagelt fest und verleitet zum eitlen Vorführen des eigenen Bücherregals. Das mag ich nicht.<br />
<strong><br />
meinsbh.de: </strong>Ihre Texte zeichnen sich durch Kürze und Stringenz aus zudem wirken sie enorm durchkonstruiert &#8211; gleichzeitig haben sie etwas Aufgeräumtes. Kann man sagen, dass Sie sich durch das Schreiben auch selbst über Dinge Klarheit verschaffen, die Sie persönlich bewegen?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Das Schreiben fordert eine gewisse Klarheit, ich weiß nicht, ob es Klarheit verschafft. Vielleicht sogar im Gegenteil, denn das Schreiben macht mir persönlich immer wieder klar, dass mir Klarheit im Grunde auch nichts nützt.</p>
<p><strong>meinsbh.de: </strong>Woher rührt Ihre schachtelartige Erzählweise? Warum haben Ihre Figuren z.B. keine Haarfarbe oder Kleidungsstücke?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Meine Figuren haben Haarfarbe und Kleidungsstücke. Nur, weil ich nicht darüber berichte, heißt das ja nicht, dass sie nackt und kahl sind. Das Auslassen ist Teil meines Schreibens. Ich empfinde meine Erzählweise nicht als schachtelartig, dazu kann ich also nichts sagen. Das wird mir immer wieder in den Mund gelegt. Ich schreibe nach Melodie.</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie wirken bei dem Kunst-, Literatur- und Schulprojekt zur Sonne und Sonnenenergie „Solaris“ mit. Wie kam es zu Ihrem Engagement? Können Sie uns ein wenig darüber berichten?</p>
<p><strong>Nina Jäckle:</strong> Ich hatte zu der Zeit des „Solaris“ Projektes ein Stipendium in Schöppingen. Ich wurde gebeten, mich mit einem Text zu beteiligen, was ich gern tat, denn ich hielt dieses Schulprojekt für sinnvoll. Außerdem war es ein finanziertes Projekt, das ist selten genug&#8230;</p>
<p><strong>meinsbh.de:</strong> Sie haben schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeit für Sie?</p>
<p><strong>Nina Jäckle: </strong>Die Öffentlichkeit ernährt mich, so auch die Stipendien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://interview-sbh.de/2008/10/22/interview-mit-nina-jackle-villingen-schwenningen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
