Herbert Fischer (Villingen-Schwenningen)

090130_Herbert Fischer_Villingen-SchwenningenHerbert Fischer, 1937 in Villingen geboren. Er hatte schon mehrere Ehrenämter und ist seit 2005 der DRK-Kreisvorsitzende in Villingen-Schwenningen. Von 1975 bis 2004 war er dort Schatzmeister. Von 1971 bis 1983 war er Kassierer des Villinger Tennisclubs Blau-Weiß und 1985 war er für drei Jahre Vorsitzender des Tennisclubs Pfaffenweiler. 1990 bis 2000 war er Kassierer des Freundeskreises Zittau.
Beruflich war Herr Fischer 48 Jahre lang bei der Sparkasse Villingen-Schwenningen, unter anderem stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

meinsbh.de: Was hat Ihr Interesse daran geweckt für das DRK tätig zu sein?

Herbert Fischer: Ich wurde 1975 angesprochen, fand das Ehrenamt DRK gut und bin seit dem dabei.

meinsbh.de: Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Tätigkeit?

Herbert Fischer: Wenn ich etwas bewegen kann.

meinsbh.de: Welche wichtigen Pflichten haben Sie als Kreisvorsitzender des DRK zu erfüllen?

Herbert Fischer: Der Kreisverband hat zwei Aufgabenfelder
a)den Rettungsdienst und
b)die allgemeine Rotkreuzarbeit
Insbesondere im Aufgabenfeld b) geht es um Koordination der Interessen und Aufgaben der 11 im Kreisverband zusammengeschlossenen Ortsvereine.

meinsbh.de: Wieso sind ehrenamtliche Mitarbeiter für das DRK wichtig?

Herbert Fischer: Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter und Spender könnte das DRK seine Aufgaben nicht erfüllen; die vorhandenen Geldmittel würden nicht ausreichen.

meinsbh.de: Sehen Sie in unserer Region Probleme was die Hilfsbereitschaft anderen Menschen gegenüber angeht?

Herbert Fischer: Grundsätzlich Nein- keine Probleme. Gott sei Dank gibt es von vielen Einrichtungen und Gruppierungen Aktivitäten.

meinsbh.de: Was ist Ihrer Meinung nach ein schwerwiegendes Problem in unserer Gesellschaft, wo die Menschen für mehr Bewusstsein sorgen müssen?

Herbert Fischer: Der demographische Wandel. Zur Bewältigung sind enorme Anstrengungen erforderlich.

meinsbh.de: Was für ein Bewusstsein wollen Sie bei den Jugendlichen durch das Jugendrotkreuz entwickeln und wieso ist es wichtig sich schon im Jugendalter für Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung einzusetzen?

Herbert Fischer: Wir haben ein sehr aktives Jugendrotkreuz, mit einem breiten Themen-
Spektrum. Der Grundstein für entsprechendes Verhalten im Erwachsenen-Alter wird im Sinne ihrer Fragestellung überwiegend in der Jugend gelegt.

meinsbh.de: Sie bieten Essen auf Rädern, betreutes Wohnen, Sanitäts- und weitere Dienste an. Wie wichtig sind Ihre Dienste für Senioren, kranke und behinderte Menschen?

Herbert Fischer: Unser Kreisverband und unsere Ortsvereine bieten ein breites Spektrum als
Hilfe für die genannten Betroffenen an. Aber wir wollen noch besser werden.

meinsbh.de: Im Juli 2008 wurden 177 Blutspender für ihren unentgeltlichen Dienst an der Gemeinschaft geehrt. Wieso sind Blutspenden so wichtig?

Herbert Fischer: weil Blutplasma in den Kliniken (weltweit) dringend benötigt wird.

meinsbh.de: Was sind die Pläne für die nächste Zeit?

Herbert Fischer: Die Qualität unserer DRK-Arbeit ständig zu verbessern und mögliche neue Aufgabenfelder auf Realisierbarkeit zu prüfen.


Dieses Interview wurde von Suzana Vrucinic im Rahmen einer Projektarbeit der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Furtwangen am 30.01.09 per Email geführt.

Kontakt: Elfriede.hirt@drk.vs.de

Hinterlasse einen Kommentar

To submit your comment, click the image below where it asks you to... Clickcha - The One-click Captcha